Online Tagebuch Costa Rica
09.2005
Liebe Leser!
Ohne den Interessierten noch aufhalten zu wollen, ein kleiner
Kommentar: als Gruppe haben wir beschlossen dieses Tagebuch gemeinsam
zu gestalten, somit wird jeder von uns einen Tag uebernehmen und
beschreiben. Die Vielfalt von Anischten, Eindruecken und Schreibstilen
soll das Erlebnis fuer den Leser moeglichst authentisch gestalten
- und jetzt wirklich: auf in das pure Leben!
TAG 1 - ANREISE - Donnerstag, 1. September 2005
Der Treffpunkt am Flughafen um 4:50 Uhr geht sich fuer alle Studenten
gut aus. Auch die solidarische Aufteilung eines Steigls Ottakringer
(zu anschaulich Zwecken für den österreichischen Abend,
natürlich) verläuft reibungslos. Ankunft ihm in Amsterdam
um 8:45 Uhr in ein Teil fährt in die Staates, der Rest lernt
im Laufe des Tages größere Teile des ziemlich großen
Flughafens Amsterdam, ideale Tische zum Bauernschnapsen und sämtliche
Klos kennen: der Abflug verschiebt sich mehrmals wie auch das Gate.
Den Costa Ricanischen Leitspruch "Pura Vida" im Hinterkopf
lassen wir uns natürlich nicht einschüchtern, der nächste
Flieger kommt bestimmt. Er kommt tatsächlich, und ohne Fußfreiheit
und Videofilmen, aber gut. Nach 10 Stunden Flug naehert sich die
Streichfähigkeit der Gruppenmitglieder einem gefährlichen
Höhepunkt, auch zum Teil lächerlich und peinlich anmutende
Sicherheitsvorkehrungen in Miami (Schuhe ausziehen und so...) Scheinen
diesem Zug von halb Toten die Müdigkeit austreiben zu können.
Dafür beträgt die durchschnittliche ein Einschlafzeit im
Flieger nach San José dann lächerliche eineinhalb Minuten.
Manche wachen nicht einmal nach intensivem schütteln
auf, selbst wenn sie mit ihren zulangen Beinen in Gang versperren
(er weiß schon wer gemeint ist). In San José werden
einige Zerstörungen des Gepäcks entdeckt (offenbar nach
Sicherheitskontrollen in Miami wie ausgeschnittene Koffer etc.).
Bald erreichen wir unsere Schlafstadt, für manche geht sich
noch ein Bier mit Trompetenuntermalung aus. Selig schlafen alle.
Besondere Brisanz erhält obige Tortur durch individuelle Schicksalmeldungen.
Lulia aus Jinz (Name von Redaktion geändert) erlebt interessante
Dinge in dieser Nacht (Details bitte beim Autor erfragen).
by Christoph Schwarz
BILDERGALERIE
TAG 1
TAG 2 - ORIENTATION - Freitag, 2. September
2005
Nach einer zugegebenermassen kurzen Nacht in unserem "Transit-Hotel" folgte
also das erste Erwachen in Costa Rica. Ein kurzer Ausflug vor die Tuer
verriet: an diesem Tag wuerde es heiss werden. Leider konnte man das
vom Duschwasser nicht behaupten. (eigentlich sollte das Wasser durch
eine Art "Turbo-Erhitzer", der direkt am Duschkopf angebracht
war, fliessen, doch das Know-How von 24+2 WU-Studenten reichte an diesem
Tag nicht aus, um diese Apparatur in Gang zu bringen)
Ein wenig spaeter
traf sich eine sehr muntere Truppe zum ersten gemeinsamen Fruehstuek,
um Bekanntschaft mit dem beruehmten "Gallo
Pinto"
(=Reis mit Bohnen) zu machen. Klingt vielleicht nicht besonders,
schmeckt aber wirklich gut! Nach dem Fruehstuek wurden wir von unserem
Bus am Hotel abgeholt und nach Tibàs gebracht, wo wir bereits
von Karla, unserer sympathischen Betreuerin, erwartet wurden. Es
folgte eine kleine Fuehrung durch Tibàs, also durch jenen
Stadtteil, in dem unsere Familien wohnen. Unser Guide erklaerte uns,
dass es in Tibàs
keine Strassennahmen und keine Hausnummern gaebe und man sich an
bestimmten Punkten zu orientieren habe.
Meine Adresse lautet beispielsweise: 25 Meter oestlich des Friedhof-Haupteinganges.
Im
anschliessenden Orientierungsvortrag bekamen wir Sicherheitstipps
und erste Informationen ueber die Kultur Costa Ricas.
Doch der Hoehepunkt des Tages war mit Sicherheit das Zusammentreffen
mit unseren Gastfamilien. Als es hiess: "Gleich werden die Familien
hereingelassen", stieg die allgemeine Nervositaet und einige
von uns erinnerte die Situation an die Fernsehsendung "Wer will
mich".
Mit der selben Souveraenitaet wie Edith Klinger brachten Fabienne
und Philipp die Familienzusammenfuehrung ueber die Buehne.
Ich kann
zu diesem Zeitpunkt nur soviel sagen:
Alle Familien sahen sehr nett aus. Der Stadtteil Tibàs ist
wirklich angenehm und ueberschaubar.
Ich denke, wir sind die naechsten Wochen sehr gut aufgehoben!
by Philipp Heim
BILDERGALERIE
TAG 2
TAG 3 - INBIO & SANJOSE -
Samstag, 3. September 2005
Nach unserer
ersten Nacht im fremden Bett bzw. in einer Bar trafen wir uns um
8 uhr fueh im Park Central von Tibas und fuhren gemeinsam mit unserem
schnuckeligen gruenen Privatbus in den 15 Minuten entfernten "InBio
Parque" ( viele typisch costaricanische Viecher und Pflanzen).
In diesem Park wurden uns innerhalb von einer Stunde die wichtigsten
Tiere, wie nette Taranteln, giftige Minifroesche, kuschelige Schlangen
alias boas (die eh voll nett sind laut Fuehrer, voellig harmlos!!
Nur keiner versteht sie, darum die auserst seltenen Unfaelle mit
menschen) naehergebracht.
Weiters war Heckenspringen, sowie jeglicher naeherer Kontakt mit
Pflanzen auf Grund moeglicher allergischer reaktionen verboten.
Nun koennen wir es kaum erwarten diese wunderbaren und ach so harmlosen
geschoepfe der natur live und voller Groesse zu erleben.
Nach dem Mittagessen ging es weiter nach San Jose "Downtown",
wo uns die wichtigsten Plaetze und Sehenswuerdigkeiten naehergebracht
wurden. ( Es besteht jetzt bereits die chance dass wir von downtown
nach hause finden mit den oeffentlichen und hochmoderen Bussen :-)
) Nicht nur Oesterreich hatte gestern seinen grossen Tag gegen Polen
( eh klar dass wir da nix gerissen haben ), nein sondern auch dieses
liebliche kleine Land namens Costa Rica musste sich gestern gegen
Panama behaupten, um sich fuer die WM erfolgreich zu qualifizieren.
Dank unserer tatkraeftigen Unterstuetzung ( Biertrinken/Cocktail
schluerfen) gewann natuerlich Costa Rica mit 3: 1 und sind damit
so gut wie qualfiziert.
Nach diesem hochklassigen Fussballmatch, dass locker mit Oesterreichs
Spielstaerke mithalten haette koennen, gingen wir noch in San Jose
city fort und goennten uns das eine oder andere kleine Bierchen und
machten erste bekanntschaften mit den latino lovern und -innen!
Vernuenftig wie halt die oesterreichischen studenten sind, fuhren
wir um 12 uhr mitternacht nach hause, um fit fuer ...nein nicht
fuer die Uni, sondern fuers rafting zu sein (start um 6 uhr morgens
).
Aber das ist eine andere geschichte...
by Julia Hanser & Niklas Dejaco
BILDERGALERIE TAG 3
TAG 4 - RAFTING ON RIO PACUARE - Sonntag, 4.September
2005
Tibas, Parquo
Central, 6 uhr morgens, die Sonne geht gerade auf, keine menschen auf
der strassse, keine? Nein! Eine Guppe von 26 oesterreichern und -innen
trafen sich voellig ausgeschlafen, top fit und in bestform um das grosse
abenteuer rafting zu wagen, in einem fluss, gespickt mit spitzen steinen,
rasenden stromschnellen, hoechst gefaehrlicher, ach es war halt einfach
vollllllllll dangerous.
Nach 1.5 h und 10 minuten fahrzeit erreichten wir ein uns voellig
unbekannte klimatische zone, gemeint ist die karibische Haelfte Costa
Ricas. Man mag es nicht glauben, aber es gibt doch wirklich noch
laender wo das Wort Hitze und Sonne noch eine bedeutung haben.
35 grad, sau schwuel, sau heiss, sau geil!!!( hahaha moeget ihr alle
frieren ;-) ¡!!!) Nach einer wahnsinngen hilfreichen Einschulung
( 100 leute, 1 instructor, lauter fluss, laute amis, das alles zusammen
ergibt, perfekte dolby soround quality, eh klar, oder?) haetten wir
auf das tobende Wasser losgelassen werden sollen.
Gott sei dank, gab es fuer jedes boot ( zwischen 6 und 8 Personen
) einen Fuehrer, der uns dann doch noch beibrachte, dass die Ruder
zum rudern da sind und ein paar andere wichtige hinweise.( bei mann
ueber boot nicht die um Hilfe schreiende Gestalt ignorieren und weiterpaddeln,
sondern helfen, sprich wieder ins boot ziehen!! Einfacher Grund:
Irgendwann gibts sonst keinen mehr, der das Boot steuert! ) Und dann
ging es auch schon los. Insgesamt waren wir 4 h unterwegs und legten
dabei unglaubliche 30 km zurueck. Kein Boot kenterte, aber einige
gingen unfreiwillig ueber board, entweder auf grundder Stromschnellen
oder zusaetzlicher menschlicher hilfe.
Rafting mag in Oesterreich sicher toll sein, aber gegen Costa Rica
ist das bullshit.
Das wasser war superwarm, wenn es regnet, dann natuerlich auch nur
warm, runderherum tiefster dschungel, wunderschoene wasserfaelle,
oder atemberaubende schluchten...kurz gesagt einfach nur genial!
Wie schon gesagt, nach 4 h erreichten wir wieder unseren sicheren
ausgangspunkt. An dieser stelle koennen wir somit alle muetter beruhigen,
alle ihre Toechter und Soehne haben ueberlebt, sind wohlauf, aber
die Arztrechnungen kommen erst im Oktober :-) Eines ist aber nach
diesem Ausflug sicher: Morgen werden wir aufwachen und uns wie Extremsportler
fuehlen, denn die haben doch auch immer einen gewaltigen muskelkater...
oder nicht?
by Julia Hanser & Niklas Dejaco
BILDERGALERIE TAG
4
TAG 5 - ERSTER UNI-TAG - Montag, 5.September
2005
Die Sache mit dem Muskelkater kann ich nur
bestaetigen. Nachdem die letzte Nacht bei mir 14 Stunden gedauert hat,
ist dennoch ein gewisser Grad an Erholung zu verzeichnen - endlich!
So viele Eindruecke, Erlebnisse, kleinere und groessere Abenteuer gepaart
mit einem gewaltigen Jetlag verlangen ihr Recht. In voellig neuer Frische
startet also unser erster Tag an der Universidad Latinoamericana de
ciencia y technologia; kurz: ULACIT. Das Gebaeude zeigt sich beim herrlichen
morgendlichen Sonnenschein in bunten Farben. Genauso herzlich werden
wir auch von der dortigen Koordinatorin und unserem Professor begruesst.
Unsere erste Einheit Organizational Behavoir zeigt sofort einige Unterschide
zur oesterreichischen Uni-Kultur. Die Tuere bleibt offen, der Professor
stellt sich mit Vornamen vor und gibt uns seine private Telefonnummer.
Die Atmosphaere ist locker aber durch die extreme Praxisorientierung
sehr lernintensiv. In der anschliessenden Mittagspause werden wir von
den Blue Tigers - das Cheeleading Team der ULACIT willkommen geheissen.
Die spektakulaere Show findet unter freiem Himmel im netten Plaza der
Universitaet statt.
So ein nettes Gaertchen waere schon sehr nett fuer die WU, oder? Alle
schlemmen das Lunch Paket das die Mama Tica mit Liebe vorbereitet hat
und geniessen die Sonnenstrahlen. Danach gibt es fuer viele von uns
die ersten Schritte in Spanisch. In Gruppen von vier Leuten ist sowohl
die Unterrichtsmethodik als auch die Intensitaet eine andere als
die meisten gewoehnt sind. Nach einer kurzen Pause duerfen wir unsen
International Marketing Professor kennenlernen. Er punktet nicht nur
sofort mit seinem auesserst interessanten Aussehen sondern macht sich
auch durch seine Koerpersprache und Ausdrucksweise viele Fans. In
spannender Weise fuehrt er uns in die Thematik der Beruecksichtigung
kultureller Unterschiede
im Marketing ein. Nunja, was der Abend nun bringen wird, wird sich
erst zeigen...
Der Grossteil unserer Gruppe macht sich um ca. 21.30 zu einem
club auf, der uns von einem Raffting-guide
empfohlen wurde. manche von uns haben immer noch nicht kappiert, dass man nicht
ohne maria (=Taximeter in C.R.)
faehrt; aber egal noch ist genug cash vorhanden! so zahlen wir burschen auch
den verlangten eintritt von rund
4 Dollar, ohne noergeln! Maedls zahlen natuerlich nichts!!
Es hat sich scheinbar bis nach Latainamerica herumgesprochen, dass man die Quote
(= Frauenanteil) mit dieser
methode steigern kann!!
Der Club uebertrifft unsere Erwartungen bei weitem, es ist ja doch Montag! sehr
gross und sehr gut besucht!
Nach ein paar guten Cocktails ist die Stimmung in unserer Gruppe schon sehr ausgelassen
- einige ueben schon
ihrer neu erworbenen spanischkenntisse bei einheimischen Ticas und Ticos! Dann
aufeinmal draengt alles nach vorne
zur buehne, es war klar nun gehts richtig los: eine einheimische Band beginnt
zu spielen!
Die Stimmung wird von Song zu Song (oder liegts am Alkohol!?) besser, die Band
hat einiges drauf: von Reagge ueber
einheimsche Songs bis zu bekannten Disco-Hits; es gab fuer alle was zum Mitsingen!!
Die Zeit verging im Flug ... um 1.30 war dann fuer den Grossteil von uns Schluss,
wir hatten ja doch am naehchsten
Tag Uni!! (wegen dem sind wir ja hier, oder?) 3 Maedls blieben noch: Zitat: "jetz
hab i entlich einen rausch beisammen!"
by Fabienne Babinsky & Chistoph Leitner
BILDERGALERIE TAG
5
TAG 6 - LA NOCHE DEL BAILE (SALSA & MERENGUE NIGHT) - Dienstag, 6.September
2005
Um 10.00 startet der 2.Unitag; fast alle haben die letzte Nacht
gut ueberstanden und sind zumindest schon physisch anwesend!
Der 1.Kurs (Organizational Behavior) macht uns aber alle sehr schnell
munter (oder war das doch unser Red Bull?)!
Nein, im Ernst Prof. Bernal Mora bringt wirklich sehr viel Elan mit
und steigert unsere Aufmerksamkeit mit einer lebendigen
Exercise (Papierflieger basteln unter Beobachtung; viele von uns
kennen aehnliche uebungen aus PFO2!). Nach dem am Ende der
Einheit noch immer nicht alle verstanden haben, was der Unterschied
zwischen einem Flugzeug und einem runden Ding (I called
it "bomb") ist, ging es in die Mittagspause!
Der Marketingkurs brachte uns die ganze Welt etwas naeher. Einige
von uns wissen nun entlich wo Jamaika liegt (und
hoffentlich glaubt niemand die von Roni geschaetzte Einwohnerzahl
von 4,7 Mio - tatsaechlich 2,7 Mio!)!
Aber ich glaub, dass haben eh nicht mehr viele mitbekommen, die Konsentrazion
lies zum Ende stark nach, aber ich bin mir
sicher, dass lag an der Vorfreude auf den Salsakurs (oder doch auf
den Pizza-Hut davor!?)!
Also von der Uni ging es direkt via kurzen Pizza-stop zum Tanzkurs
(wir wollen ja schliesslich so viel Kultur wie moeglich
nach Hause mitnehmen!!)
Der Tanzkurs war wirklich lustig; wir lernten mehr oder weniger,
je nach talent wie man Salsa und Merengue tanzt!
Zum Schluss gabs dann noch ein paar Tanzschritte zu aktuellen Club-Hits,
die wir in den naechsten Abenden mit Sicherheit
ausprobieren werden! Ich moechte noch erwaehnen, dass sich die Maenner
alle sehr gut geschlagen haben und ihr teilweise nicht
vorhandenes Talent mit viel Spass ueberspielt haben! Also liebe daheimgebliebenen
Cicas freut euch auf unsere neuerlernten
Tanzkenntnisse!! Nach ca. 2 Stunden verliesen wir alle voellig verschwitzt
und erschoepft den Tanzsalon! Der Grossteil schafft es
daher nur mehr ins Bett ...
Bis auf einige wenige ... die sich als "Schlussdienst" bezeichnen
... die schaften es noch in eine kleine Karaoke-Bar (mitdabei
auch unsere sehr guten Organisatoren: Fabienne und Philipp). Fuer
alle die nicht dabei waren: ihr habt wirklich was versaeumt:
Roni und Christoph S. verbrachten 90% des Abends damit ihre Stimme
wieder zu geben (hin und wieder glaubte ich aber sie versuchten
sie zu verlieren). Hin und wieder durfte das Star-Duett Fabienne
und Philipp ran, besonders das Greace-Duett werd ich nicht
vergessen! Simone und ich beschraenkten uns bis auf einige wenige
Zwangsauftritte mit der Gruppe auf die Tanzeinlagen!!
Es war wirklich wieder ein sehr netter Abend, ich bin gespannt was
noch kommt ...
by Christoph Leitner
BILDERGALERIE TAG 6
TAG 7 - ¡Vamos
los ticos! - Mittwoch, 7.September
2005
Unser
dritter Tag auf der Uni und wir haben bereits wichtige Lebensweisheiten
erfahren: Pura Vida oder Are u with me? oder Do
you really know what love is? Doch alles und jeder konzentrierte
sich auf das mit Spannung erwartete sportliche Highlight dieser Woche:
Costa Rica gegen Trinidad und Tobago, DAS Fussballspiel f`uer die
Ticos.
Es war nicht nur ein richtungsweisendes
WM-Qualifikationsspiel (unser WM-Zug ist bereits abgefahren), sondern
auch ein riesiges Fest. Bebende Tribuenen, Ticos locos und "trinidadische" Trommeln
begleiteten das Spiel 90-Minuten lang !! (siehe Bilder) Und nachdem
das 1:0 fuer Costa Rica gefallen war, war es vorbei mit der Ruhe:
kollektive Massenumarmungen und kollektives Abbusseln aller Sitznachbarn
waren die Folge. Der eine oder andere hat das sicher genossen ;)
Letztendlich gewann Costa Rica verdient mit 2:0. Nachdem Spiel war
auf den Strassen Tibas die Hoelle los und wir (Schlussdienst) gesellten
uns zum Ausklang des Abends in eine Bar, in welcher ein spanischer
Casanova unsere Maedels (naja und auch Burschen) heftigst angeflirtet
hat: "Tu tienes ojos
muy bonitos",
etc..
Alles in allem war der heutige
Tag eine schoene Erfahrung und: Tag
7 und immer noch nicht muede!!!
by Ronald Magpantay
BILDERGALERIE
TAG 7
TAG 8 - MALL SAN PEDRO & MOVIE
NIGHT -
Donnerstag, 8.September 2005
08:05 (der Tag nachdem Costa Rica
gegen Trinidad/Tobago gewonnen hat): man glaubt es kaum, aber einige
von uns haben es geschafft, um diese Uhrzeit schon wieder in der
Uni zu sitzen und an der Ausarbeitung unserer Case Studies zu arbeiten.
Die Produktivitaet um diese Uhrzeit liess zwar zu wuenschen uebrig,
aber trotzdem gab jeder sein Bestes.
Waehrend
wir "estudiantes" unseren Vormittag im OB Kurs verbrachten
und gespannt den Ausfuehrungen unseres Professsors lauschten, legten
sich unsere Koordinatoren schon wieder voll ins Zeug um den naechsten
Auslandsaufenthalt in Costa Rica zu planen. Trotz ihres dicht gedraengten
Zeitplans haben sie eine kurze Auszeit genommen und einen Tanzkurs
besucht (wollen wir hoffen, dass es sich auszahlt!). - An dieser
Stelle schon mal ein grosses Dankeschoen an Fabienne und Philipp
fuer die ausgezeichnete Organisation! - Die Mittagspause gestaltete
sich heute leider ein wenig anders als sonst. Anstatt gemuetlich
draussen in der Sonne zu sitzen und zu gamblen, haben die meisten
die Zeit damit verbracht, Infos fuer ihre Projektarbeit zu sammeln.
Nach einem anstrendenden Tag an der ULACIT
ging es schliesslich weiter in die Shopping Mall in San Pedro. Dieses
mittelgrosse, eher unspektakulaere Einkaufszentrum bot neben einigen
verhaeltnismaessig teuren Geschaeften alle 10 Meter diverse Verkaufsstaende,
vor allem T-Shirts und Handyzubehoer finden sich hier massenhaft.
Schon etwas ansprechender war da die Vielfalt an angebotenen Restaurants
im Foodcourt, wo von Maci ueber Chinesisch bis hin zu typisch costaricanischer
Kueche alles vertreten war. Besonders begeistert waren wir jedoch
von der kleinen Spielhalle, wo jeder von uns wieder mal richtig Kind
sein durfte und sich ausleben konnte.
Gestaerkt und entpannt ging
es dann ab in den Kinosaal, wo die Horrorfilmbegeisterten unter uns
voll auf ihre Kosten kamen.
Wie auch an den Abenden zuvor,
trafen sich die ueblichen Verdaechtigen (Schlussdienst) anschliessend
noch auf einen Schlummertrunk um den Tag gemuetlich ausklingen zu
lassen.
Mit einem Zitat von Philipp "es
schmeckt ueberall wo anders" (diesen
Spruch kann man jetzt auslegen wie man moechte) ging ein weiterer
aufregender Tag zu Ende.
by Martin Zanner
BILDERGALERIE
TAG 8
TAG 9 - LANGUAGE AND CULTURE 2 -
Freitag, 9.September 2005
Endlich, der letzte Tag vor dem
langersehnten Wochenende. In meinem Fall hatte ich das ekeligste
(und gleichzeitig aufregendste) Erlebnis dieses Tages bereits in
den fruehen Morgenstunden knapp nach drei. Als ich kurz das Bad
aufsuchte, machte ich meine erste Bekanntschaft mit dem inoffiziellen
Nationaltier, der Kakerlake ("la cucaracha" wie
sie von den Ticos liebevoll genannt wird). Um 7 Uhr hiess es dann
endgueltig aufstehen, schliesslich schreibt sich die Arbeit fuer
Global Marketing ja nicht von allein. Den anderen schien es aehnlich
zu gehen, zumindest war der Computerraum besetzt von fleissig arbeitenden
Austriacos.
Besonders interessant war heute, dass einige von uns
es offensichtlich nur von der Schule gewohnt sind, regelmaessig am
Unterricht teilzunehmen. So hat sich beispielsweise bei manchen infantiles
(in der Schulzeit populaeres) Briefchen schreiben eingebuergert.
Statt Spanisch gab
es dann die zweite Einheit von "Language and
Culture". in der wir unsere Erfahrungen mit den Ticos nachspielen
sollten (Taxi, Einkaufen, Bus, Bar, Familie). Hier konnten wir unser
schauspielerisches Talent unter Beweis stellen (Filmangebote stehen
bisher allerdings noch aus).
Nachdem wir nun die erste muehsame Uni-Woche
ueberstanden hatten, konnten einige von uns zumindest ein zwei Stunden
Zeit fuer die bis jetzt recht vernachlaessigten Gastfamilien aufbringen.
Aber natuerlich hiess es am Abend wieder ausgehen. Hier muss ich
leider anmerken, dass ich mich bei meiner Abendgestaltung falsch
entschieden habe und somit in einem Jazz Café voller Gringos
und Musik in ohrenbetaeubender Lautstaerke, die jegliche Konversation
unmoeglich machte, landete. Allerdings hatte der Grossteil von uns
einen feucht-froehlichen Abend in der Karaokebar. Und da mein "spannender" Tag
bereits um zwoelf endete, beginnt Simone genau um diese Uhrzeit mit
ihrem Tagesbericht aus der Karaokebar. Man darf also gespannt sein..
by Christine Unger
BILDERGALERIE
TAG 9
TAG 10 - TORTUGUERO -
Samstag, 10.September 2005
Tatzeit: 0:00 Uhr. Täter: crazy Autriacos.
Tat: Karaoke. Es zeigt sich ein Hang zur Selbstdarstellung in unserer
Gruppe, sind wir nun doch schon zum 2. Mal in der Karaoke-Bar.
Neue Talente zeigten sich: von unserer Christl Stürmer (K.)
bis hin zu Modern Talking (C. + R.) ist alles vertreten. So wurde
es auch dieses Mal ein langer Abend. Einige hartgesottene Schlussdienstler
verließen um 4:00 das Lokal. Eine ideale Zeit zum Durchmachen,
sollte man meinen. Die Polizei machte den Unentschlossenen aber
einen Strich durch die Rechnung: Man sollte sich nicht so leicht
bekleidet in der Öffentlichkeit zeigen. So begaben sich die
5 Musketiere dann für 1,5h zu Bett.
War doch um 6:00 Tagwache. Leider überhörten
(nicht nur) eine der 5 den Weckruf (Anm. der Redaktion: Die Autorin
S. selbst).
Und
so began wieder einmal eine dieser Busfahrten. Früh morgens,
alle frisch, munter und neugierig. Dem Ausflugsprogramm entnahmen
wir Dinge wie "Karibikküste" und Schildkröteneierablegeplatz".
Das klang vielversprechend. Die Busfahrt war lang, länger und
noch länger. Die Straßen zur Bananenplantage luden uns
zu einer "Rüttelmassage" ein. Voller Erleichterung den Bus wieder
einmal zu verlassen, genehmigten wir uns einen Kokosnusscocktail
und staunten über so etwas wie einen Riesenhirschkäfer,
der auf einer Banane trohnte.
Nach ein paar weiteren Stunden Busfahrt
hatten wir unser Ziel erreicht. Die Bootsfahrt im Krokodilgewässer
brgann. WIr sahen Bäume,
Bäume und nochmals Bäume, doch als unser Jungle Jack den
Brüllaffen sehr authentisch nachahmte war die ganze Affenfamilie
plus Verwandte und Bekannte vertreten um bestaunt und abgelichtet
zu warden. Außerdem haben wir gelernt, dass Faultiere nicht
nur Mammuts ärgern, sondern moistens einfach nur so dahängen.
Mit etwas Verspätung kamen wir dann um 21:00 am Parque an.
Der "Wie lebe ich mein Leben"-Vortrag von Jungle Jack und das "Wer
findet was wo in welchem Baum zuerst"-Halsverrenken hat selbst die
Hartgesottensten geschlaucht. Wie? Ja, sie haben richtig
gehört: ALLE Austriacos gingen an diesem Samstag zu Bett - man
kann nur vermuten, was sich da sonst noch alles auf der Busrückfahrt
abgespielt hat. Aber das, meine lieben Kinder, ist eine ganz andere
Geschichte.
by Simone Anzboeck & Claudia Koelbl
BILDERGALERIE
TAG 10
TAG 11 - VULKAN POAS, LA PAZ WATERFALLS Y
RIO SARIPIQUI -
Sonntag, 11.September 2005
Same time, same place - der nächste Tag im Bus.
Primero alto: Frühstück mit Eiern und Livemusik. Danach
Wanderung zum Volcan Poaz - die Austriacos erschienen, der Nebel
lichtet sich. Voller Begeisterung wurde der Souvenir-Shop gestürmt.
Der "Save
the rain forest"-Verkaufsschlager auf grünem Plastikband uniformierte
die trendbewussten Umweltschützer.
Ist ihnen der Schwefel zu
hoch ins Gehirn gestiegen, als sich die coole letzte Reihe des Busses
dazu entschied "Ich packe meinen Koffer" zu
spielen. Die intellektuelle Komponente des Spieles darf aber nicht
unterschätzt werden: kreative Wörter waren gefragt und
die Wörterkette musste sowohl rückwärts als auch vorwärts
beherrscht warden. Alles kein Problem!! 35 Wörter wurden gezählt.
Cut,
Szenewechsel: Auf zu den Cataratas - den La Paz Wasserfällen.
Sexy eingehüllt in unsere Regenhaidln (zu hochdeutsch: Regenhaut)
wanderten wir den Berg hinab an 5 Wasserfällen vorbei. Manche
würden sagen: eine beeindruckende Kulisse, andere "Eine feuchte
Angelegenheit". Auf alle Fälle ein tolles Erlebnis.
Zeit zum
Verschnaufen? Nein, wir sind ja nicht zum Spaß hier.
Also weiter gehts.. Zu gutter Letzt "Premiere": eine Bootsfahrt.
Würde sich die Bootsfahrt von Ersterer unterscheiden? Nein.
Auch die hartnäckige Forderung von C., er will gefälligst
und sofort einen Tucan sehen, konnte nicht wirklich erfüllt
werden. Doch dann waren sie da: Hängematten so weit das Auge
reichte. Karibische Xylophonklänge. Fast ware so etwas wie Urlaubsstimmung
aufgekommen, doch nichts da - ab in unseren zweiten Wohnsitz, den
Bus und zürück in die Heimat, Parque de Tibas.
Die Blamage
des Samstages konnte sich nicht wiederholen, und so fanden sich 4
Burschen und 4 Mädls beim Parque ein, um in das
gefürchtete Viertel El Pueblo zu fahren. Was sie fanden waren
halbleere Bars mit unserer Lieblingsmusik (Zitat E. "Latin-techno-hip-hop-Shit").
Es sollte sich aber, zumindest für die Männer als erfolgreicher
Abend erweisen. Vier hübsche, heiße, sexy und halbnackte
Latinas zeigten unseren Burschen die richtige Hüftbewegung.
R., M., C., und E. (Namen von der Redaktion aufgrund etwaiger unangenehmer
Folgen gekürzt) waren sichtlich begeistert - oder überfordert?? Wie? Nein,
für Europäer hielten sich unsere Burschen nicht so schlecht.
Schade nur, dass wir euch keine Fotos zeigen können.
by
Simone Anzboeck & Claudia Koelbl
BILDERGALERIE
TAG 11
TAG 12 - UNI AND LIVE MUSIC - Montag,
12.September 2005
Der erste Tag der zweiten Uni-Woche in Costa Rica brachte sehr viel
Stress mit sich. Langsam ab 8 Uhr in der Frueh kommen nacheinander
alle in den Computersaal,um entweder ihre Arbeit fuer Global Marketing
zu schreiben, zu verbessern oder zu drucken.
Bis zirka 9 Uhr waren fast alle Computerplaetze besetzt und fleissig
bei der Arbeit.
In der Stunde von Prof. Mora – Organizational Behaviour – hatten
wir einen Gastredner.
In der Mittagspause waren wieder ein Teil der Gruppe im Computerraum
anzutreffen, um die Arbeit zu drucken.
Zuschlussendlich wurden die Arbeiten in der Global Marketing Stunde
abgegeben.
Nach dem ueberstandenen Uni-Tag wurden gleich nach Stundenende
Plaene fuer den Abend gemacht.
Nachdem es vielen letzten Montag im Club so gefallen hat, wurde der
selbe Club ausgewaehlt. Somit traf sich ein Teil der Gruppe beim
Parque de Tibas und fuhren mit 3 Taxis hin.
Wie auch bei uns, gab es im Club keinen Eintritt fuer Maedchen, aber
circa 4 Dollar fuer die Burschen.
Einige wenige kamen, nachtraeglich noch direkt zum Club. Leider war
die Musik diesmal nicht so gut wie beim letzten Mal, aber nichtsdestotrotz
tanzten die meisten bis kurz 2 Uhr in der Frueh durch.
by Georg Zajko
BILDERGALERIE
TAG 12
TAG 13 - NOCHE DEL BAILE; PART 2 -
Dienstag, 13.September 2005
Dieser Tag begann mal nicht wie jeder andere im Computerraum der
ULACIT. Da wir unsere Arbeit fuer Global Marketing alle gestern abgegeben
hatten, trafen wir so zirka genau um 10 uhr zu Organizational Behavior
ein...
ausgerastet, versteht sich.
Wir freuten uns auf ausfuehrliche Diskussionen ueber culture, the
bag every employee carries with him und Gruppenarbeiten, aber es
kam ganz anders...
jaja, unser erster Test..oje, oje.. aber gut vorbereitet wie wir
natuerlich alle waren, meisterten wir die paar Fragen in der laaangen
zeit, die uns dafuer gegeben wurde (you have to learn how to work
under pressure because in real life you also do not have so much
time...) mit links.
Danach hatten wir uns das Mittagsessen + Pause verdient.
Spanisch Kurse ... con mucho gusto..
Kaffepause, die so manche fuer sportliche Aktivitaeten wie Hacky
Sack – spielen nutzen ... Wahnsinns-Stunts, am Zusammenspiel
muss jedoch noch etwas gefeilt werden.. und Global Marketing Und
finally um 6 Uhr 30 ... VAMOS A BAILAR!
Unsere zweite Stunde dancing classes. Heute mit einer etwas geschrumpften
Gruppe, da 1. die Grippewelle ausgebrochen ist und 2. bei einigen
Leuten der hunger doch groesser war… Dennoch: mittlerweile
koennen schon fast alle estudiantes austriacos perfekt mit der Huefte
zu Salsa und Merengue schwingen.. und sich zu Reggaeton die „Haende
waschen“.. ;) So mancher mag sich wohl denken, erledigt von
2 stunden tanzen sind wir gleich heim um zu schlafen. Pero no. Algunos
- Einige von uns liessen den tag noch bei einem guten Imperial oder
Long Island Ice Tea in der Karaokebar ausklingen. Und nach ein paar „Gute-Nacht“-Liedern
konnte auch jeder gut einschlafen..
¡Buenas noches!
BILDERGALERIE
TAG 13
TAG 14 - LICHTERPARADE - Mittwoch,
14.September 2005
Als wir in der Früh unser Klassenzimmer betraten, erwartet
uns schon die erste Überraschung. Professor Mora (= Mr. Blackberry)
hatte unsere erst gestern geschriebenen Arbeiten schon verbessert.
Mit 80% und mehr (in Costa Rica gibt es nämlich keine Noten,
sondern man erfährt wie viel Prozent von 100 man erreicht hat)
schnitten wir alle ziemlich gut ab und der Professor schien auch
sehr zufrieden mit uns zu sein. Nach ausgiebiger Mittagspause, die
einige nützten um Souvenirs in San Jose zu kaufen, bzw. im tiefgekühlten
Computerraum verbrachten, hatten wir noch Spanisch und International
Marketing. Diese Stunden verliefen eigentlich wie immer. Danach machten
sich einige auf den Weg zur Mall in San Pedro um noch ein bisschen
shoppen zu gehen. Olivia und ich machten uns hingegen auf den Weg
zum Parque de Tibas um uns die Lichterparade der Schulkinder anzuschauen.
Da morgen Nationalfeiertag ist, ist hier seit Tagen alles mit Costa
Rica Fahnen und Girlanden geschmückt. Auf dem Weg zum Park begegneten
uns noch Fackelläufer (da ganz Mittelamerika in diesen Tagen
die Unabhängigkeit feiert, laufen diese mit einer Fackel beginnend
in Mexico durch mehrere Länder Zentralamerikas). Beim Park warteten
schon viele Kinder und Jugendliche mit selbst gebastelten Laternen
(diese sollen daran erinnern das es früher noch kein elektrisches
Licht gegeben hat) auf den Beginn der Feier. Nach etlichen Hymnen
(Nationalhymne, Hymne auf die Flagge und noch ein paar andere die
wir nicht kannten) und ein paar Ansprachen führte eine Schultanzgruppe
noch ein paar Folkloretänze auf. Die Burschen und Mädls
waren dabei in typischer Tracht (weißes weites Gewand und blaue/rote
Tücher - die Farben Costa Ricas) gekleidet.
Um viertel Zehn trafen
wir uns dann wieder beim Parque de Tibas um noch den Abend gemütlich
ausklingen zu lassen. Christopf hatte dafür einen Tipp von seinem
Gastbruder bekommen. Also machten wir uns auf den Weg zur empfohlenen
Bar. Diese war jedoch nicht wie zuerst angenommen ganz in der Nähe.
Aber eine nette kleine Wanderung durch Tibas hat ja bekanntlich noch
niemanden geschadet ;o). Als wir beim "Hobbies" angekommen waren,
erwartete uns ein doch ziemlich volles Lokal und leider keine Sitzplätze,
trotzdem blieben wir dann doch noch länger dort. Ein paar machten
sich dann aber noch auf nach San Pedro und besuchten dort die Disco "Terraou".
Ein Ratschlag noch zum Ende. Es ist vielleicht nicht immer unpraktisch
eine ID mitzunehmen, dies erleichtert das hineinkommen in die Disco
beträchtlich.
by Ricarda Terscniar
BILDERGALERIE
TAG 14
TAG 15 - INDEPENDENCE DAY -
Donnerstag, 15.September 2005
BILDERGALERIE
TAG 15
TAG 16 - TOUCH BAR - Freitag,
16.September 2005
Die zweite Woche geht nun mittlerweile
schon dem Ende zu und wir haben uns alle schon an das Leben hier
gewoehnt. Bis auf das tropische Klima und die Klimaanlagen - die
machen unserem Immunsystem doch ganz schoen zu schaffen, was sich
an rinnenden Nasen und kratzenden Haelsern bemerkbar macht. Kaum
einer ist davon jetzt noch verschont geblieben. Allerdings kuemmern
sich die Mamas und Papas Tica(o)s, mit selbstgemixten Vitaminspritzen
oder anderen Vitamindrinks, ruehrend um ihre kranken Gastkinder
- schließlich
geht es ja am Wochenende nach Manuel Antonio und da waere es schade
wenn irgendjemand das Wochenende im Bett verbringen muesste. Obwohl
unsere Hoersaelle im Laufe des Tages immer leerer wurden, da sich
einige entschieden ihre Grippe zuhause im Bett auzukurieren, war
fuer einige von uns der Unitag nach weiteren interessanten Einheiten
in Organisational Behavior, Spanisch und Marketing noch nicht zu
Ende, sondern ging noch im Computerraum weiter, wo die Vorbereitungen
fuer unsere Produkteinfuehrungen fuer Marketing, die wir naechste
Woche im Unterricht vorstellen sollen, bereits auf Hochtouren liefen.
Waehrend einige schon ganz genaue Vorstellungen von ihrem Produkt
haben, rauchen bei anderen noch die Koepfe darueber was in ihrem
ausgewaehlten Land gebraucht werden koennte.
Das Abendprogramm gestaltete
sich fuer unsere Gruppe an diesem Tag sehr unterschiedlich. Einige
von uns fuhren in die Mall San Pedro, darunter auch Christoph L.,
der hier auf der Buehne seine Tanzkuenste zum Besten gab, die er
sich in unseren beiden Tanzstunden muehsamst angeeignet hatte.
Ein anderer Teil lies den Abend gemuetlich bei einer Runde Billard
in Tibas ausklingen und der Rest kurierte sich zu Haus im Bett
aus und traumte schon von den herrlichen weißen
Sandstraenden, die wir am Wochenende endlich zu sehen bekommen sollten.
Andere wiederrum entschieden sich diese Nacht gar nicht ins Bett
zu gehen!
by Verena Bock
BILDERGALERIE
TAG 16
TAG 17 - MANUEL ANTONIO -
Samstag, 17.September 2005
Diesmal haben es fast alle puenktlich
zur Abfahrt um 8:00 geschafft. Kurz nach Mittag trafen wir im Hotel
Coco Beach ein und waren vom Ausblick und vom hoteleigenen Pool
mehr als begeistert. Trotz allem machten wir uns gleich auf den
Weg zum Strand . Den freien Nachmittag nutzten die meisten von
uns zum Relaxen, Erholen und schlichtweg "Nixtun" in
der Sonne. Der tropische Regen hat uns dann kurz vorm Dunkelwerden
(ca. 18:00) ueberrascht, sodass einige von uns gleich auf einen Cocktail
einkehren mussten. Beim Bezahlen haben wir (unserer Meinung nach)
eine wahre Meisterleistung vollbracht. Dazu muss man wissen, dass
in Costa Rica die Preise in der Speise- bzw. Getraenkekarte immer
ohne UST 13 % und Service 10 % ausgewiesen sind und man nicht getrennt
bezahlen kann. Das heisst, dass entweder einer fuer alle bezahlt
oder dass sich jeder selbst ausrechnen muss/sollte wie viel zu bezahlen
ist (ist manchmal gar nicht so einfach ;-)) Trotz allem haben wir
es geschafft, dass fuer eine Rechnung von Colones 39.996 blieben
(ohne streiten) Colones 40.000 am Tisch liegen!
Beim Abendessen machten
wir dann die Erfahrung, dass es in Costa Rica nicht ueblich ist
eine Mahlzeit ohne Fleisch zu bestellen, man bekommt dann halt
statt Schinken Speck! Anstatt eines Schnapses (zur Neutralisation
eines Krebses im Essen ) wurde dann schlussendlich auch noch "¡Una
disculpa, por favor!" (eine
Entschuldigung, bitte) bestellt.
Die Strandparty in der Strandbar "Luz
y Sombra" war einsame Spitze,
obwohl unsere "Schlussdienst" -Truppe nur sehr spaerlich vertreten
war und so mancher auch eine unbeabsichtigte Begegnung mit dem Meer
hatte! Den Abschluss einens wunderschoenen erholsamen aber dennoch
ereignisreichen Tages bildete eine naechtliche Pool-Party!
by Sandra Grammelhofer
BILDERGALERIE
TAG 17
TAG 18 - ¡Vamos
a la playa! -
Sonntag, 18.September 2005
Nach einem genialen Abend in einer Bar
unter Palmen direkt am Strand von Quepos (an der Pazifikkueste) -
wo wir mit Ticas und Ticos die Nacht durchfeierten und unsere Tanzkuenste
bewiesen, genossen wir ein paar Stunden Schlaf im Hotel Coco Beach.
In
der Frueh saszen wir dann bei einem Fruehstueck mit Blick aufs
Meer.
Wir schlemmten tropische Fruechte sowie Saefte und Omlets
mit Schinken und Kaese. Nachdem wir alle gesaettigt waren, gings um
Punkt 9 Uhr 30 ab zum Nationalpark Manuel Antonio, auf den wir schon
alle sehr gespannt waren - denn wir haben ja schon jede Menge darueber
gehoert, gelesen und vorgeschwaermt bekommen. All dies machte die
Freude auf einen weiteren Tag am Meer natuerlich noch groesser....
Doch unsere Erwartungen wurden mehr als erfuellt! Denn dieser Nationalpark
ist wirklich unbeschreiblich schoen. Es gibt 3 wunderbare Buchten,
wobei eine schoener als die andere ist. Das Wasser ist angenehm warm
und die Straende aehneln jenen Traumstraenden, die wir bis jetzt
nur aus Filmen kannten. Zudem hatten wir unglaublich viel Glueck
mit dem Wetter - es hatte bestimmt um die 30 Grad. Deshalb nutzten
wir diese Moeglichkeit und raekelten uns in der Sonne, plantschten
im Meer und machten jede Menge Photosessions auf traumhaften Felsen
mitten im Wasser und unter Palmen (natuerlich nur um unseren lieben
Daheimgebliebenen Beweisphotos zu hinterlassen J ).
Auf diesen Traumstraenden,
waren wir jedoch nicht alleine - unzaehlige tropische Tierarten teilten
dort ihre Heimat mit uns, wie zum Beispiel: Leguane, Faultiere, Nasenbaeren,
Affen, Einsiedlerkrebse und vieles mehr.
Zu Mittag aszen wir dann
in den diversen Strandlokalen von Quepos und um 15 Uhr gings leider
wieder ab ins Hotel um uns fertig zu machen fuer die Abreise, zurueck
in die Hauptstadt San Jose, wo der Alltag wieder auf uns wartete.
Waehrend
der ca. 3-stuendigen Fahrt nach San Jose traeumte jeder nur von den
unvergesslichen Momenten am Strand, denn dieser Tag wird uns sicher
fuer immer in Erinnerung bleiben!
by Christina Kemmetinger
BILDERGALERIE
TAG 18
TAG 19 - COOKING LESSONS - Montag, 19.September 2005
Tag 19 und kein bisschen muede! Nach einem erholsamen
Wochenende in Manuel Antonio hat fuer uns alle am Montag der Uni-Alltag
wieder begonnen. Da es ein paar von uns es gar nicht erwarten konnten
endlich ein bissl braun zu werden und sich deshalb stundenlang in
der Sonne brutzeln liessen, war das Sonnenbrandgejammer am Montag
fast ueberall zu hoeren.
Organizational Behavior und die Spanischkurse
verliefen eigentlich wie immer. In International Marketing konnten
wir unser WU-Wissen endlich unter Beweis stellen, da heute die
ersten Projekte praesentiert wurden. Prof. Matamoras war natuerlich
von allen begeistert: "I give
you a hundred!", "Perfect" or "I give you a kiss!" war nach den Praesentationen
fast immer zu hoeren.
Nach einem anstrengenden Unitag ging es fuer
fast alle von uns (einige Burschen glaenzten leider mit Abwesenheit)
zu unserem Kochkurs ins Logosgebaeude wo wir von Karla und ihren
HelferInnen schon erwartet wurden.
In 4 Gruppen aufgeteilt kochten
wir unser erstes Tico-Essen. Zum Glueck gab es kein "Gallo Pinto",
da viele von uns dieses superleckere, traditionelle Gericht nicht
mehr sehen konnten.
Unser Tico-Menü bestand aus: Tortillas con
queso, Picadillo de chayote, Ensalada rusa, Plátanos maduros
con queso und fresco caribeño.
Spaeter besuchten wir unsere
Montag-Stammkneipe: das "el Cuartel" wo
diesen Montag unsere Lieblingsband wieder spielte..
So endete wieder
ein Tag in San Jose (für manche früher - für
manche ein bisschen später).
by Julia Kneifl
BILDERGALERIE
TAG 19
TAG 20 -Dienstag,
20.September 2005
BILDERGALERIE
TAG 20
TAG 21 - Führung bei Jacks & vamos
los Austriacos! - Mittwoch, 21.September 2005
Tag 21 in Costa Rica brachte
- so wie jeder Tag - einige Überraschungen
mit sich. Leset und staunet! Treffpunkt 9:30 bei der ULACIT und Abfahrt
zu DEM Lebensmittelhersteller Costa Ricas JACKS im Rahmen von Organizational
Behavior. Direkt vor der ULACIT wartete ein kleiner Bus - Trasporte
de estudiantes - auf uns, der kleiner nicht hätte sein können.
Mühsam quetschte sich die ganze Gruppe in den Bus, der ganz
offensichtlich eher für Volksschulkinder gebaut war, als für
Studenten. Prof. Blackberry entschied sich, nicht mit uns zu fahren,
sondern selbst mit dem PKW zu kommen (hätte uns es da nicht
schon dämmern müssen?) Bei Jacks angekommen wurden wir
vom Produktionsleiter begrüßt und begannen danach mit
der Führung durch die zwei Produktionshallen. Um den Hygienestandards
zu entsprechen mussten wir Haarnetze tragen und ich erinnere mich
noch an ein Kommentar : "jetzt schauma aus wie alte Waschweiber" -
das traf es wohl genau. Jacks stellt Chips, Tortilla Chips, Waffeln,
etc. her, von denen wir Kostproben bekamen. Warme Tortilla Chips
sind wirklich muy rico!. Wir sahen die Herstellung von Chips vom
Rohstoff zum Endprodukt.
Szenewechsel: Zurück an der ULACIT ging
es gleich weiter mit Spanisch. Meine WIKO Spanisch Gruppe kam gleich
in den Genuss 1h länger Kurs zu haben, da ja die Endprüfungen
vor der Tür
standen. Somit wiederholten wir den ganzen Stoff in 3h - natürlich
muy rapido!
Despues como siempre Marketing,
einige präsentierten ihre Projektarbeiten,
andere versuchten sich mit aller Kraft munter zu halten und wieder
andere waren mit ihren Gedanken schon beim Fußballmatch gegen
die Ticos. Danach gabs noch eine kleine Vorbesprechung für den
Austrian Evening und rapidamente fuhren wir zu unseren familias.
Abendessen - muy rapido versteht sich, denn bereits um 19:30 war
Treffpunkt beim Parque de Tibas. Es war soweit: Costa Rica gegen Österreich.
Unseren Burschen stand der Ehrgeiz ins Gesicht geschrieben (wollten
sie vielleicht uns Mädls beeindrucken oder war es doch nur die
Gier nach dem Sieg?) und die Schlacht ums runde Leder begann. Die
Stimmung war zum Kochen heiß und eines war klar, wir wollten
gewinnen: Vamos, vamos los austriacos, està noche queremos
de ganar! Doch es kam alles ganz anders. Das Match war natürlich
muy rapido und genauso rapido bekamen wir auch die Tore der Ticos.
Verständlich, dass bei so manchem austriaco die Emotionen hoch
gingen und somit das Tier im Mann zum Vorschein kam (C.L.). Da half
auch die Einwechslung von Simone und Livi (in sexy Outfits) nichts.
Aber, dann kam C.S. und schoss 3 Tore für uns (man merkte sofort,
der Mann spielt in der KAMA) und auch R. traf 2x ins Tor. Trotz des
Endstandes von 14:5 trennten wir uns friedlich und trafen uns dann - wie
kann es anders sein - zu einem "Stelldichein" in der Karaokebar.
Imperial und Guaro (man muss ja nach so einem Spiel seinen Flüssigkeitshaushalt
wieder ausgleichen!!) flossen in Strömen.
by Karina Breuer
BILDERGALERIE
TAG 21
TAG 22 - AUSTRIAN EVENING - Donnerstag,
22.September 2005
Prof. Matamoros war zum Glück sehr verständnisvoll
und hat ein paar von uns erlaubt dem Unterricht von 16.00-17.40 fernzubleiben.
Denn es gab noch sehr viel für den Österreichabend vorzubereiten.
Vor allem die Kochgruppe um Küchenchefin Julia Kneifel, erledigte
schnell ein paar Einkäufe und begann traditionell Österreichische
Gerichte zu zubereiten. Immerhin mussten fast 25 Tico-Familien sowie
einige Lehrer versorgt werden. Es gab zum Beispiel Schnitzel mit
Erdäpfelsalat, Kaiserschmarrn und jede Menge mitgebrachte Schokolade.
Besonders der Erdäpfelsalat wurde außerordentlich gelobt.
Gerade als alles Vorbereitet war trafen die Familien ein und der
Abend konnte beginnen.
Unser Zeremonien Meister Don Cristobal begrüßte
die Gäste
und begann mit der Präsentation. Manche Bundesländer wurden
noch im Detail präsentiert. Aufgelockert wurde das ganze durch
eine Essenspause, sowie durch Tanz und Gesangseinlagen. Karina und
Martin haben uns mit einem Duett beglückt, und wir alle gemeinsam
haben die Bundeshymne gesungen. Getanzt wurde Polka und Walzer. Ein
weiteres kleines Highlight des Abends war "Burning Mozart". Beschreibung:
Man tauche eine Mozartkugel in 80%igen Stroh-Rum und zündet
sie an. Dann ißt man die brennende Kugel. Nachdem ich es vorgezeigt
hatte, und wir Mozartkugeln verteilt hatten, strömten fast alle
Ticos zur Bühne und wollten es selbst ausprobieren. Ich hoffe
es haben sich nicht zu viele die Zunge verbrannt. Zum Abschluss haben
wir dann noch I am from Austria gesungen und die Ticos waren sichtlich
gerührt.
Am nächsten Tag haben wir dann noch einige positive
Rückmeldungen
bekommen. Auch wenn alles sehr improvisiert war, war der Abend doch
ein voller Erfolg und wir haben den Ticos eine gute Erinnerung zurückgelassen.
by Stefan Kastler
BILDERGALERIE
TAG 22
TAG 23 - Der letzte Uni-Tag- Freitag,
23.September 2005
Endlich ist der da - der letzte
Uni-Tag! Verkatert und uebermuedet sitzen wir in unserer letzten
OB Stunde und versuchen zumindest halbwegs dem zu folgen, von dem
er spricht. Anschliessend in der Mittagspause stroemt der Grossteil
von uns nach San Jose um noch letzte Souvenirs zu besorgen. Der
Souvenirshop war belagert mit verrueckten und kaufsuechtigen Studenten
aus Oesterreich. Und das neue Gruppenoutfit ist eine T-Shirt mit
der Aufschrift: Universidad de Costa Rica. Voll bepackt marschieren
wir dann zu unserem Culture Kurs. Diesmal besuchten wir das Museo
National de Costa Rica. Unsere Spanischlehrer fuehrten uns durchs
Museum und erklaerten uns alles. Was uns jedoch viel mehr interessierte
was das Zeugnis, das wie anschliessend fuer unsere Spanisch Stunden
erhielten. Zurueck auf der Uni, begann unsere letzte Stunde: Abschlusstest-Global
Marketing! Aber alle unserer geistigen Energien haben geholfen
(zumindest dachten wir das am Anfang). Das Auto unseres Professors
war kapputt. Doch er kam - und mit nur 10 Minuten Verspaetung.
Dann ging es los. Der Test was mehr oder weniger eine Gruppenarbeit
und schon nach einer Stunde vorbei. Uni- Adios! Doch jetzt kam
erst der richitge Stress: Koffer packen - Abschiedsessen mit der
Familie - Abschlussparty! Am Abend blieb dann ein Teil zu Hause
um noch Ziet mit den Gasteltern zu verbringen. Die anderen trafen
sich in San Jose um nochmal richtig abzufeiern. Wie immer verhielten
wir uns ganz brav! Es wurde "fast" nichts getrunken und
alle gingen ganz "frueh" nach Hause!
by Bettina Seiser
BILDERGALERIE
TAG 23
TAG 24 - BUNGEE, ARENAL,
TABACON - Samstag,
24.September 2005
BILDERGALERIE
TAG 24
TAG 25 - MONTEVERDE, CANOPY - Sonntag,
25.September 2005
BILDERGALERIE
TAG 25
TAG 26 - GOING TO TAMARINDO -Montag,
26.September 2005
BILDERGALERIE
TAG 26
TAG 27 - Dienstag,
27.September 2005
BILDERGALERIE
TAG 27
TAG 28 - Mittwoch,
28.September 2005
BILDERGALERIE
TAG 28
TAG 29 - ADIOS COSTA RICA - Donnerstag,
29.September 2005
BILDERGALERIE
TAG 29
TAG 30 - HEIMKEHR - Freitag,
30.September 2005
BILDERGALERIE
TAG 30