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Costa Rica


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Online Tagebuch Costa Rica 09.2005

Liebe Leser!
Ohne den Interessierten noch aufhalten zu wollen, ein kleiner Kommentar: als Gruppe haben wir beschlossen dieses Tagebuch gemeinsam zu gestalten, somit wird jeder von uns einen Tag uebernehmen und beschreiben. Die Vielfalt von Anischten, Eindruecken und Schreibstilen soll das Erlebnis fuer den Leser moeglichst authentisch gestalten - und jetzt wirklich: auf in das pure Leben!

TAG 1 - ANREISE - Donnerstag, 1. September 2005

Der Treffpunkt am Flughafen um 4:50 Uhr geht sich fuer alle Studenten gut aus. Auch die solidarische Aufteilung eines Steigls Ottakringer (zu anschaulich Zwecken für den österreichischen Abend, natürlich) verläuft reibungslos. Ankunft ihm in Amsterdam um 8:45 Uhr in ein Teil fährt in die Staates, der Rest lernt im Laufe des Tages größere Teile des ziemlich großen Flughafens Amsterdam, ideale Tische zum Bauernschnapsen und sämtliche Klos kennen: der Abflug verschiebt sich mehrmals wie auch das Gate. Den Costa Ricanischen Leitspruch "Pura Vida" im Hinterkopf lassen wir uns natürlich nicht einschüchtern, der nächste Flieger kommt bestimmt. Er kommt tatsächlich, und ohne Fußfreiheit und Videofilmen, aber gut. Nach 10 Stunden Flug naehert sich die Streichfähigkeit der Gruppenmitglieder einem gefährlichen Höhepunkt, auch zum Teil lächerlich und peinlich anmutende Sicherheitsvorkehrungen in Miami (Schuhe ausziehen und so...) Scheinen diesem Zug von halb Toten die Müdigkeit austreiben zu können. Dafür beträgt die durchschnittliche ein Einschlafzeit im Flieger nach San José dann lächerliche eineinhalb Minuten. Manche wachen nicht einmal nach intensivem schütteln auf, selbst wenn sie mit ihren zulangen Beinen in Gang versperren (er weiß schon wer gemeint ist). In San José werden einige Zerstörungen des Gepäcks entdeckt (offenbar nach Sicherheitskontrollen in Miami wie ausgeschnittene Koffer etc.). Bald erreichen wir unsere Schlafstadt, für manche geht sich noch ein Bier mit Trompetenuntermalung aus. Selig schlafen alle. Besondere Brisanz erhält obige Tortur durch individuelle Schicksalmeldungen. Lulia aus Jinz (Name von Redaktion geändert) erlebt interessante Dinge in dieser Nacht (Details bitte beim Autor erfragen).
by Christoph Schwarz

BILDERGALERIE TAG 1

TAG 2 - ORIENTATION - Freitag, 2. September 2005

Nach einer zugegebenermassen kurzen Nacht in unserem "Transit-Hotel" folgte also das erste Erwachen in Costa Rica. Ein kurzer Ausflug vor die Tuer verriet: an diesem Tag wuerde es heiss werden. Leider konnte man das vom Duschwasser nicht behaupten. (eigentlich sollte das Wasser durch eine Art "Turbo-Erhitzer", der direkt am Duschkopf angebracht war, fliessen, doch das Know-How von 24+2 WU-Studenten reichte an diesem Tag nicht aus, um diese Apparatur in Gang zu bringen)
Ein wenig spaeter traf sich eine sehr muntere Truppe zum ersten gemeinsamen Fruehstuek, um Bekanntschaft mit dem beruehmten "Gallo Pinto" (=Reis mit Bohnen) zu machen. Klingt vielleicht nicht besonders, schmeckt aber wirklich gut! Nach dem Fruehstuek wurden wir von unserem Bus am Hotel abgeholt und nach Tibàs gebracht, wo wir bereits von Karla, unserer sympathischen Betreuerin, erwartet wurden. Es folgte eine kleine Fuehrung durch Tibàs, also durch jenen Stadtteil, in dem unsere Familien wohnen. Unser Guide erklaerte uns, dass es in Tibàs keine Strassennahmen und keine Hausnummern gaebe und man sich an bestimmten Punkten zu orientieren habe.
Meine Adresse lautet beispielsweise: 25 Meter oestlich des Friedhof-Haupteinganges.
Im anschliessenden Orientierungsvortrag bekamen wir Sicherheitstipps und erste Informationen ueber die Kultur Costa Ricas.
Doch der Hoehepunkt des Tages war mit Sicherheit das Zusammentreffen mit unseren Gastfamilien. Als es hiess: "Gleich werden die Familien hereingelassen", stieg die allgemeine Nervositaet und einige von uns erinnerte die Situation an die Fernsehsendung "Wer will mich". Mit der selben Souveraenitaet wie Edith Klinger brachten Fabienne und Philipp die Familienzusammenfuehrung ueber die Buehne.
Ich kann zu diesem Zeitpunkt nur soviel sagen:
Alle Familien sahen sehr nett aus. Der Stadtteil Tibàs ist wirklich angenehm und ueberschaubar.
Ich denke, wir sind die naechsten Wochen sehr gut aufgehoben!
by Philipp Heim

BILDERGALERIE TAG 2

TAG 3 - INBIO & SANJOSE - Samstag, 3. September 2005

Nach unserer ersten Nacht im fremden Bett bzw. in einer Bar trafen wir uns um
8 uhr fueh im Park Central von Tibas und fuhren gemeinsam mit unserem schnuckeligen gruenen Privatbus in den 15 Minuten entfernten "InBio Parque" ( viele typisch costaricanische Viecher und Pflanzen).
In diesem Park wurden uns innerhalb von einer Stunde die wichtigsten Tiere, wie nette Taranteln, giftige Minifroesche, kuschelige Schlangen alias boas (die eh voll nett sind laut Fuehrer, voellig harmlos!! Nur keiner versteht sie, darum die auserst seltenen Unfaelle mit menschen) naehergebracht.
Weiters war Heckenspringen, sowie jeglicher naeherer Kontakt mit Pflanzen auf Grund moeglicher allergischer reaktionen verboten.
Nun koennen wir es kaum erwarten diese wunderbaren und ach so harmlosen geschoepfe der natur live und voller Groesse zu erleben.
Nach dem Mittagessen ging es weiter nach San Jose "Downtown", wo uns die wichtigsten Plaetze und Sehenswuerdigkeiten naehergebracht wurden. ( Es besteht jetzt bereits die chance dass wir von downtown nach hause finden mit den oeffentlichen und hochmoderen Bussen :-) ) Nicht nur Oesterreich hatte gestern seinen grossen Tag gegen Polen ( eh klar dass wir da nix gerissen haben ), nein sondern auch dieses liebliche kleine Land namens Costa Rica musste sich gestern gegen Panama behaupten, um sich fuer die WM erfolgreich zu qualifizieren.
Dank unserer tatkraeftigen Unterstuetzung ( Biertrinken/Cocktail schluerfen) gewann natuerlich Costa Rica mit 3: 1 und sind damit so gut wie qualfiziert.
Nach diesem hochklassigen Fussballmatch, dass locker mit Oesterreichs Spielstaerke mithalten haette koennen, gingen wir noch in San Jose city fort und goennten uns das eine oder andere kleine Bierchen und machten erste bekanntschaften mit den latino lovern und -innen!
Vernuenftig wie halt die oesterreichischen studenten sind, fuhren wir um 12 uhr mitternacht nach hause, um fit fuer ...nein nicht fuer die Uni, sondern fuers rafting zu sein (start um 6 uhr morgens ).
Aber das ist eine andere geschichte...
by Julia Hanser & Niklas Dejaco

BILDERGALERIE TAG 3

TAG 4 - RAFTING ON RIO PACUARE - Sonntag, 4.September 2005

Tibas, Parquo Central, 6 uhr morgens, die Sonne geht gerade auf, keine menschen auf der strassse, keine? Nein! Eine Guppe von 26 oesterreichern und -innen trafen sich voellig ausgeschlafen, top fit und in bestform um das grosse abenteuer rafting zu wagen, in einem fluss, gespickt mit spitzen steinen, rasenden stromschnellen, hoechst gefaehrlicher, ach es war halt einfach vollllllllll dangerous.
Nach 1.5 h und 10 minuten fahrzeit erreichten wir ein uns voellig unbekannte klimatische zone, gemeint ist die karibische Haelfte Costa Ricas. Man mag es nicht glauben, aber es gibt doch wirklich noch laender wo das Wort Hitze und Sonne noch eine bedeutung haben.
35 grad, sau schwuel, sau heiss, sau geil!!!( hahaha moeget ihr alle frieren ;-) ¡!!!) Nach einer wahnsinngen hilfreichen Einschulung ( 100 leute, 1 instructor, lauter fluss, laute amis, das alles zusammen ergibt, perfekte dolby soround quality, eh klar, oder?) haetten wir auf das tobende Wasser losgelassen werden sollen.
Gott sei dank, gab es fuer jedes boot ( zwischen 6 und 8 Personen ) einen Fuehrer, der uns dann doch noch beibrachte, dass die Ruder zum rudern da sind und ein paar andere wichtige hinweise.( bei mann ueber boot nicht die um Hilfe schreiende Gestalt ignorieren und weiterpaddeln, sondern helfen, sprich wieder ins boot ziehen!! Einfacher Grund: Irgendwann gibts sonst keinen mehr, der das Boot steuert! ) Und dann ging es auch schon los. Insgesamt waren wir 4 h unterwegs und legten dabei unglaubliche 30 km zurueck. Kein Boot kenterte, aber einige gingen unfreiwillig ueber board, entweder auf grundder Stromschnellen oder zusaetzlicher menschlicher hilfe.
Rafting mag in Oesterreich sicher toll sein, aber gegen Costa Rica ist das bullshit.
Das wasser war superwarm, wenn es regnet, dann natuerlich auch nur warm, runderherum tiefster dschungel, wunderschoene wasserfaelle, oder atemberaubende schluchten...kurz gesagt einfach nur genial!
Wie schon gesagt, nach 4 h erreichten wir wieder unseren sicheren ausgangspunkt. An dieser stelle koennen wir somit alle muetter beruhigen, alle ihre Toechter und Soehne haben ueberlebt, sind wohlauf, aber die Arztrechnungen kommen erst im Oktober :-) Eines ist aber nach diesem Ausflug sicher: Morgen werden wir aufwachen und uns wie Extremsportler fuehlen, denn die haben doch auch immer einen gewaltigen muskelkater... oder nicht?
by Julia Hanser & Niklas Dejaco

BILDERGALERIE TAG 4

TAG 5 - ERSTER UNI-TAG - Montag, 5.September 2005

Die Sache mit dem Muskelkater kann ich nur bestaetigen. Nachdem die letzte Nacht bei mir 14 Stunden gedauert hat, ist dennoch ein gewisser Grad an Erholung zu verzeichnen - endlich! So viele Eindruecke, Erlebnisse, kleinere und groessere Abenteuer gepaart mit einem gewaltigen Jetlag verlangen ihr Recht. In voellig neuer Frische startet also unser erster Tag an der Universidad Latinoamericana de ciencia y technologia; kurz: ULACIT. Das Gebaeude zeigt sich beim herrlichen morgendlichen Sonnenschein in bunten Farben. Genauso herzlich werden wir auch von der dortigen Koordinatorin und unserem Professor begruesst. Unsere erste Einheit Organizational Behavoir zeigt sofort einige Unterschide zur oesterreichischen Uni-Kultur. Die Tuere bleibt offen, der Professor stellt sich mit Vornamen vor und gibt uns seine private Telefonnummer. Die Atmosphaere ist locker aber durch die extreme Praxisorientierung sehr lernintensiv. In der anschliessenden Mittagspause werden wir von den Blue Tigers - das Cheeleading Team der ULACIT willkommen geheissen. Die spektakulaere Show findet unter freiem Himmel im netten Plaza der Universitaet statt. So ein nettes Gaertchen waere schon sehr nett fuer die WU, oder? Alle schlemmen das Lunch Paket das die Mama Tica mit Liebe vorbereitet hat und geniessen die Sonnenstrahlen. Danach gibt es fuer viele von uns die ersten Schritte in Spanisch. In Gruppen von vier Leuten ist sowohl die Unterrichtsmethodik als auch die Intensitaet eine andere als die meisten gewoehnt sind. Nach einer kurzen Pause duerfen wir unsen International Marketing Professor kennenlernen. Er punktet nicht nur sofort mit seinem auesserst interessanten Aussehen sondern macht sich auch durch seine Koerpersprache und Ausdrucksweise viele Fans. In spannender Weise fuehrt er uns in die Thematik der Beruecksichtigung kultureller Unterschiede im Marketing ein. Nunja, was der Abend nun bringen wird, wird sich erst zeigen...
Der Grossteil unserer Gruppe macht sich um ca. 21.30 zu einem club auf, der uns von einem Raffting-guide empfohlen wurde. manche von uns haben immer noch nicht kappiert, dass man nicht ohne maria (=Taximeter in C.R.) faehrt; aber egal noch ist genug cash vorhanden! so zahlen wir burschen auch den verlangten eintritt von rund 4 Dollar, ohne noergeln! Maedls zahlen natuerlich nichts!! Es hat sich scheinbar bis nach Latainamerica herumgesprochen, dass man die Quote (= Frauenanteil) mit dieser methode steigern kann!!
Der Club uebertrifft unsere Erwartungen bei weitem, es ist ja doch Montag! sehr gross und sehr gut besucht! Nach ein paar guten Cocktails ist die Stimmung in unserer Gruppe schon sehr ausgelassen - einige ueben schon ihrer neu erworbenen spanischkenntisse bei einheimischen Ticas und Ticos! Dann aufeinmal draengt alles nach vorne zur buehne, es war klar nun gehts richtig los: eine einheimische Band beginnt zu spielen!
Die Stimmung wird von Song zu Song (oder liegts am Alkohol!?) besser, die Band hat einiges drauf: von Reagge ueber einheimsche Songs bis zu bekannten Disco-Hits; es gab fuer alle was zum Mitsingen!! Die Zeit verging im Flug ... um 1.30 war dann fuer den Grossteil von uns Schluss, wir hatten ja doch am naehchsten Tag Uni!! (wegen dem sind wir ja hier, oder?) 3 Maedls blieben noch: Zitat: "jetz hab i entlich einen rausch beisammen!"
by Fabienne Babinsky & Chistoph Leitner

BILDERGALERIE TAG 5

TAG 6 - LA NOCHE DEL BAILE (SALSA & MERENGUE NIGHT) - Dienstag, 6.September 2005

Um 10.00 startet der 2.Unitag; fast alle haben die letzte Nacht gut ueberstanden und sind zumindest schon physisch anwesend!
Der 1.Kurs (Organizational Behavior) macht uns aber alle sehr schnell munter (oder war das doch unser Red Bull?)! Nein, im Ernst Prof. Bernal Mora bringt wirklich sehr viel Elan mit und steigert unsere Aufmerksamkeit mit einer lebendigen Exercise (Papierflieger basteln unter Beobachtung; viele von uns kennen aehnliche uebungen aus PFO2!). Nach dem am Ende der Einheit noch immer nicht alle verstanden haben, was der Unterschied zwischen einem Flugzeug und einem runden Ding (I called it "bomb") ist, ging es in die Mittagspause!
Der Marketingkurs brachte uns die ganze Welt etwas naeher. Einige von uns wissen nun entlich wo Jamaika liegt (und hoffentlich glaubt niemand die von Roni geschaetzte Einwohnerzahl von 4,7 Mio - tatsaechlich 2,7 Mio!)! Aber ich glaub, dass haben eh nicht mehr viele mitbekommen, die Konsentrazion lies zum Ende stark nach, aber ich bin mir sicher, dass lag an der Vorfreude auf den Salsakurs (oder doch auf den Pizza-Hut davor!?)!
Also von der Uni ging es direkt via kurzen Pizza-stop zum Tanzkurs (wir wollen ja schliesslich so viel Kultur wie moeglich nach Hause mitnehmen!!) Der Tanzkurs war wirklich lustig; wir lernten mehr oder weniger, je nach talent wie man Salsa und Merengue tanzt!
Zum Schluss gabs dann noch ein paar Tanzschritte zu aktuellen Club-Hits, die wir in den naechsten Abenden mit Sicherheit ausprobieren werden! Ich moechte noch erwaehnen, dass sich die Maenner alle sehr gut geschlagen haben und ihr teilweise nicht vorhandenes Talent mit viel Spass ueberspielt haben! Also liebe daheimgebliebenen Cicas freut euch auf unsere neuerlernten Tanzkenntnisse!! Nach ca. 2 Stunden verliesen wir alle voellig verschwitzt und erschoepft den Tanzsalon! Der Grossteil schafft es daher nur mehr ins Bett ...
Bis auf einige wenige ... die sich als "Schlussdienst" bezeichnen ... die schaften es noch in eine kleine Karaoke-Bar (mitdabei auch unsere sehr guten Organisatoren: Fabienne und Philipp). Fuer alle die nicht dabei waren: ihr habt wirklich was versaeumt: Roni und Christoph S. verbrachten 90% des Abends damit ihre Stimme wieder zu geben (hin und wieder glaubte ich aber sie versuchten sie zu verlieren). Hin und wieder durfte das Star-Duett Fabienne und Philipp ran, besonders das Greace-Duett werd ich nicht vergessen! Simone und ich beschraenkten uns bis auf einige wenige Zwangsauftritte mit der Gruppe auf die Tanzeinlagen!!
Es war wirklich wieder ein sehr netter Abend, ich bin gespannt was noch kommt ...
by Christoph Leitner

BILDERGALERIE TAG 6

TAG 7 - ¡Vamos los ticos! - Mittwoch, 7.September 2005

Unser dritter Tag auf der Uni und wir haben bereits wichtige Lebensweisheiten erfahren: Pura Vida oder Are u with me? oder Do you really know what love is? Doch alles und jeder konzentrierte sich auf das mit Spannung erwartete sportliche Highlight dieser Woche: Costa Rica gegen Trinidad und Tobago, DAS Fussballspiel f`uer die Ticos.
Es war nicht nur ein richtungsweisendes WM-Qualifikationsspiel (unser WM-Zug ist bereits abgefahren), sondern auch ein riesiges Fest. Bebende Tribuenen, Ticos locos und "trinidadische" Trommeln begleiteten das Spiel 90-Minuten lang !! (siehe Bilder) Und nachdem das 1:0 fuer Costa Rica gefallen war, war es vorbei mit der Ruhe: kollektive Massenumarmungen und kollektives Abbusseln aller Sitznachbarn waren die Folge. Der eine oder andere hat das sicher genossen ;) Letztendlich gewann Costa Rica verdient mit 2:0. Nachdem Spiel war auf den Strassen Tibas die Hoelle los und wir (Schlussdienst) gesellten uns zum Ausklang des Abends in eine Bar, in welcher ein spanischer Casanova unsere Maedels (naja und auch Burschen) heftigst angeflirtet hat: "Tu tienes ojos muy bonitos", etc..
Alles in allem war der heutige Tag eine schoene Erfahrung und: Tag 7 und immer noch nicht muede!!!
by Ronald Magpantay

BILDERGALERIE TAG 7

TAG 8 - MALL SAN PEDRO & MOVIE NIGHT - Donnerstag, 8.September 2005

08:05 (der Tag nachdem Costa Rica gegen Trinidad/Tobago gewonnen hat): man glaubt es kaum, aber einige von uns haben es geschafft, um diese Uhrzeit schon wieder in der Uni zu sitzen und an der Ausarbeitung unserer Case Studies zu arbeiten. Die Produktivitaet um diese Uhrzeit liess zwar zu wuenschen uebrig, aber trotzdem gab jeder sein Bestes.
Waehrend wir "estudiantes" unseren Vormittag im OB Kurs verbrachten und gespannt den Ausfuehrungen unseres Professsors lauschten, legten sich unsere Koordinatoren schon wieder voll ins Zeug um den naechsten Auslandsaufenthalt in Costa Rica zu planen. Trotz ihres dicht gedraengten Zeitplans haben sie eine kurze Auszeit genommen und einen Tanzkurs besucht (wollen wir hoffen, dass es sich auszahlt!). - An dieser Stelle schon mal ein grosses Dankeschoen an Fabienne und Philipp fuer die ausgezeichnete Organisation! - Die Mittagspause gestaltete sich heute leider ein wenig anders als sonst. Anstatt gemuetlich draussen in der Sonne zu sitzen und zu gamblen, haben die meisten die Zeit damit verbracht, Infos fuer ihre Projektarbeit zu sammeln.
Nach einem anstrendenden Tag an der ULACIT ging es schliesslich weiter in die Shopping Mall in San Pedro. Dieses mittelgrosse, eher unspektakulaere Einkaufszentrum bot neben einigen verhaeltnismaessig teuren Geschaeften alle 10 Meter diverse Verkaufsstaende, vor allem T-Shirts und Handyzubehoer finden sich hier massenhaft. Schon etwas ansprechender war da die Vielfalt an angebotenen Restaurants im Foodcourt, wo von Maci ueber Chinesisch bis hin zu typisch costaricanischer Kueche alles vertreten war. Besonders begeistert waren wir jedoch von der kleinen Spielhalle, wo jeder von uns wieder mal richtig Kind sein durfte und sich ausleben konnte.
Gestaerkt und entpannt ging es dann ab in den Kinosaal, wo die Horrorfilmbegeisterten unter uns voll auf ihre Kosten kamen.
Wie auch an den Abenden zuvor, trafen sich die ueblichen Verdaechtigen (Schlussdienst) anschliessend noch auf einen Schlummertrunk um den Tag gemuetlich ausklingen zu lassen.
Mit einem Zitat von Philipp "es schmeckt ueberall wo anders" (diesen Spruch kann man jetzt auslegen wie man moechte) ging ein weiterer aufregender Tag zu Ende.
by Martin Zanner

BILDERGALERIE TAG 8

TAG 9 - LANGUAGE AND CULTURE 2 - Freitag, 9.September 2005

Endlich, der letzte Tag vor dem langersehnten Wochenende. In meinem Fall hatte ich das ekeligste (und gleichzeitig aufregendste) Erlebnis dieses Tages bereits in den fruehen Morgenstunden knapp nach drei. Als ich kurz das Bad aufsuchte, machte ich meine erste Bekanntschaft mit dem inoffiziellen Nationaltier, der Kakerlake ("la cucaracha" wie sie von den Ticos liebevoll genannt wird). Um 7 Uhr hiess es dann endgueltig aufstehen, schliesslich schreibt sich die Arbeit fuer Global Marketing ja nicht von allein. Den anderen schien es aehnlich zu gehen, zumindest war der Computerraum besetzt von fleissig arbeitenden Austriacos.
Besonders interessant war heute, dass einige von uns es offensichtlich nur von der Schule gewohnt sind, regelmaessig am Unterricht teilzunehmen. So hat sich beispielsweise bei manchen infantiles (in der Schulzeit populaeres) Briefchen schreiben eingebuergert.
Statt Spanisch gab es dann die zweite Einheit von "Language and Culture". in der wir unsere Erfahrungen mit den Ticos nachspielen sollten (Taxi, Einkaufen, Bus, Bar, Familie). Hier konnten wir unser schauspielerisches Talent unter Beweis stellen (Filmangebote stehen bisher allerdings noch aus).
Nachdem wir nun die erste muehsame Uni-Woche ueberstanden hatten, konnten einige von uns zumindest ein zwei Stunden Zeit fuer die bis jetzt recht vernachlaessigten Gastfamilien aufbringen. Aber natuerlich hiess es am Abend wieder ausgehen. Hier muss ich leider anmerken, dass ich mich bei meiner Abendgestaltung falsch entschieden habe und somit in einem Jazz Café voller Gringos und Musik in ohrenbetaeubender Lautstaerke, die jegliche Konversation unmoeglich machte, landete. Allerdings hatte der Grossteil von uns einen feucht-froehlichen Abend in der Karaokebar. Und da mein "spannender" Tag bereits um zwoelf endete, beginnt Simone genau um diese Uhrzeit mit ihrem Tagesbericht aus der Karaokebar. Man darf also gespannt sein..
by Christine Unger

BILDERGALERIE TAG 9

TAG 10 - TORTUGUERO - Samstag, 10.September 2005

Tatzeit: 0:00 Uhr. Täter: crazy Autriacos. Tat: Karaoke. Es zeigt sich ein Hang zur Selbstdarstellung in unserer Gruppe, sind wir nun doch schon zum 2. Mal in der Karaoke-Bar. Neue Talente zeigten sich: von unserer Christl Stürmer (K.) bis hin zu Modern Talking (C. + R.) ist alles vertreten. So wurde es auch dieses Mal ein langer Abend. Einige hartgesottene Schlussdienstler verließen um 4:00 das Lokal. Eine ideale Zeit zum Durchmachen, sollte man meinen. Die Polizei machte den Unentschlossenen aber einen Strich durch die Rechnung: Man sollte sich nicht so leicht bekleidet in der Öffentlichkeit zeigen. So begaben sich die 5 Musketiere dann für 1,5h zu Bett.
War doch um 6:00 Tagwache. Leider überhörten (nicht nur) eine der 5 den Weckruf (Anm. der Redaktion: Die Autorin S. selbst).
Und so began wieder einmal eine dieser Busfahrten. Früh morgens, alle frisch, munter und neugierig. Dem Ausflugsprogramm entnahmen wir Dinge wie "Karibikküste" und Schildkröteneierablegeplatz". Das klang vielversprechend. Die Busfahrt war lang, länger und noch länger. Die Straßen zur Bananenplantage luden uns zu einer "Rüttelmassage" ein. Voller Erleichterung den Bus wieder einmal zu verlassen, genehmigten wir uns einen Kokosnusscocktail und staunten über so etwas wie einen Riesenhirschkäfer, der auf einer Banane trohnte.
Nach ein paar weiteren Stunden Busfahrt hatten wir unser Ziel erreicht. Die Bootsfahrt im Krokodilgewässer brgann. WIr sahen Bäume, Bäume und nochmals Bäume, doch als unser Jungle Jack den Brüllaffen sehr authentisch nachahmte war die ganze Affenfamilie plus Verwandte und Bekannte vertreten um bestaunt und abgelichtet zu warden. Außerdem haben wir gelernt, dass Faultiere nicht nur Mammuts ärgern, sondern moistens einfach nur so dahängen.
Mit etwas Verspätung kamen wir dann um 21:00 am Parque an. Der "Wie lebe ich mein Leben"-Vortrag von Jungle Jack und das "Wer findet was wo in welchem Baum zuerst"-Halsverrenken hat selbst die Hartgesottensten geschlaucht. Wie? Ja, sie haben richtig gehört: ALLE Austriacos gingen an diesem Samstag zu Bett - man kann nur vermuten, was sich da sonst noch alles auf der Busrückfahrt abgespielt hat. Aber das, meine lieben Kinder, ist eine ganz andere Geschichte.
by Simone Anzboeck & Claudia Koelbl

BILDERGALERIE TAG 10

TAG 11 - VULKAN POAS, LA PAZ WATERFALLS Y RIO SARIPIQUI - Sonntag, 11.September 2005

Same time, same place - der nächste Tag im Bus. Primero alto: Frühstück mit Eiern und Livemusik. Danach Wanderung zum Volcan Poaz - die Austriacos erschienen, der Nebel lichtet sich. Voller Begeisterung wurde der Souvenir-Shop gestürmt. Der "Save the rain forest"-Verkaufsschlager auf grünem Plastikband uniformierte die trendbewussten Umweltschützer.
Ist ihnen der Schwefel zu hoch ins Gehirn gestiegen, als sich die coole letzte Reihe des Busses dazu entschied "Ich packe meinen Koffer" zu spielen. Die intellektuelle Komponente des Spieles darf aber nicht unterschätzt werden: kreative Wörter waren gefragt und die Wörterkette musste sowohl rückwärts als auch vorwärts beherrscht warden. Alles kein Problem!! 35 Wörter wurden gezählt.
Cut, Szenewechsel: Auf zu den Cataratas - den La Paz Wasserfällen. Sexy eingehüllt in unsere Regenhaidln (zu hochdeutsch: Regenhaut) wanderten wir den Berg hinab an 5 Wasserfällen vorbei. Manche würden sagen: eine beeindruckende Kulisse, andere "Eine feuchte Angelegenheit". Auf alle Fälle ein tolles Erlebnis.
Zeit zum Verschnaufen? Nein, wir sind ja nicht zum Spaß hier. Also weiter gehts.. Zu gutter Letzt "Premiere": eine Bootsfahrt. Würde sich die Bootsfahrt von Ersterer unterscheiden? Nein. Auch die hartnäckige Forderung von C., er will gefälligst und sofort einen Tucan sehen, konnte nicht wirklich erfüllt werden. Doch dann waren sie da: Hängematten so weit das Auge reichte. Karibische Xylophonklänge. Fast ware so etwas wie Urlaubsstimmung aufgekommen, doch nichts da - ab in unseren zweiten Wohnsitz, den Bus und zürück in die Heimat, Parque de Tibas.
Die Blamage des Samstages konnte sich nicht wiederholen, und so fanden sich 4 Burschen und 4 Mädls beim Parque ein, um in das gefürchtete Viertel El Pueblo zu fahren. Was sie fanden waren halbleere Bars mit unserer Lieblingsmusik (Zitat E. "Latin-techno-hip-hop-Shit"). Es sollte sich aber, zumindest für die Männer als erfolgreicher Abend erweisen. Vier hübsche, heiße, sexy und halbnackte Latinas zeigten unseren Burschen die richtige Hüftbewegung. R., M., C., und E. (Namen von der Redaktion aufgrund etwaiger unangenehmer Folgen gekürzt) waren sichtlich begeistert - oder überfordert?? Wie? Nein, für Europäer hielten sich unsere Burschen nicht so schlecht. Schade nur, dass wir euch keine Fotos zeigen können.
by Simone Anzboeck & Claudia Koelbl

BILDERGALERIE TAG 11

TAG 12 - UNI AND LIVE MUSIC - Montag, 12.September 2005

Der erste Tag der zweiten Uni-Woche in Costa Rica brachte sehr viel Stress mit sich. Langsam ab 8 Uhr in der Frueh kommen nacheinander alle in den Computersaal,um entweder ihre Arbeit fuer Global Marketing zu schreiben, zu verbessern oder zu drucken.
Bis zirka 9 Uhr waren fast alle Computerplaetze besetzt und fleissig bei der Arbeit.
In der Stunde von Prof. Mora – Organizational Behaviour – hatten wir einen Gastredner.
In der Mittagspause waren wieder ein Teil der Gruppe im Computerraum anzutreffen, um die Arbeit zu drucken.
Zuschlussendlich wurden die Arbeiten in der Global Marketing Stunde abgegeben.
Nach dem ueberstandenen Uni-Tag wurden gleich nach Stundenende Plaene fuer den Abend gemacht.
Nachdem es vielen letzten Montag im Club so gefallen hat, wurde der selbe Club ausgewaehlt. Somit traf sich ein Teil der Gruppe beim Parque de Tibas und fuhren mit 3 Taxis hin.
Wie auch bei uns, gab es im Club keinen Eintritt fuer Maedchen, aber circa 4 Dollar fuer die Burschen.
Einige wenige kamen, nachtraeglich noch direkt zum Club. Leider war die Musik diesmal nicht so gut wie beim letzten Mal, aber nichtsdestotrotz tanzten die meisten bis kurz 2 Uhr in der Frueh durch.
by Georg Zajko

BILDERGALERIE TAG 12

TAG 13 - NOCHE DEL BAILE; PART 2 - Dienstag, 13.September 2005

Dieser Tag begann mal nicht wie jeder andere im Computerraum der ULACIT. Da wir unsere Arbeit fuer Global Marketing alle gestern abgegeben hatten, trafen wir so zirka genau um 10 uhr zu Organizational Behavior ein...
ausgerastet, versteht sich.
Wir freuten uns auf ausfuehrliche Diskussionen ueber culture, the bag every employee carries with him und Gruppenarbeiten, aber es kam ganz anders...
jaja, unser erster Test..oje, oje.. aber gut vorbereitet wie wir natuerlich alle waren, meisterten wir die paar Fragen in der laaangen zeit, die uns dafuer gegeben wurde (you have to learn how to work under pressure because in real life you also do not have so much time...) mit links.
Danach hatten wir uns das Mittagsessen + Pause verdient.
Spanisch Kurse ... con mucho gusto..
Kaffepause, die so manche fuer sportliche Aktivitaeten wie Hacky Sack – spielen nutzen ... Wahnsinns-Stunts, am Zusammenspiel muss jedoch noch etwas gefeilt werden.. und Global Marketing Und finally um 6 Uhr 30 ... VAMOS A BAILAR!
Unsere zweite Stunde dancing classes. Heute mit einer etwas geschrumpften Gruppe, da 1. die Grippewelle ausgebrochen ist und 2. bei einigen Leuten der hunger doch groesser war… Dennoch: mittlerweile koennen schon fast alle estudiantes austriacos perfekt mit der Huefte zu Salsa und Merengue schwingen.. und sich zu Reggaeton die „Haende waschen“.. ;) So mancher mag sich wohl denken, erledigt von 2 stunden tanzen sind wir gleich heim um zu schlafen. Pero no. Algunos - Einige von uns liessen den tag noch bei einem guten Imperial oder Long Island Ice Tea in der Karaokebar ausklingen. Und nach ein paar „Gute-Nacht“-Liedern konnte auch jeder gut einschlafen..
¡Buenas noches!

BILDERGALERIE TAG 13

TAG 14 - LICHTERPARADE - Mittwoch, 14.September 2005

Als wir in der Früh unser Klassenzimmer betraten, erwartet uns schon die erste Überraschung. Professor Mora (= Mr. Blackberry) hatte unsere erst gestern geschriebenen Arbeiten schon verbessert. Mit 80% und mehr (in Costa Rica gibt es nämlich keine Noten, sondern man erfährt wie viel Prozent von 100 man erreicht hat) schnitten wir alle ziemlich gut ab und der Professor schien auch sehr zufrieden mit uns zu sein. Nach ausgiebiger Mittagspause, die einige nützten um Souvenirs in San Jose zu kaufen, bzw. im tiefgekühlten Computerraum verbrachten, hatten wir noch Spanisch und International Marketing. Diese Stunden verliefen eigentlich wie immer. Danach machten sich einige auf den Weg zur Mall in San Pedro um noch ein bisschen shoppen zu gehen. Olivia und ich machten uns hingegen auf den Weg zum Parque de Tibas um uns die Lichterparade der Schulkinder anzuschauen. Da morgen Nationalfeiertag ist, ist hier seit Tagen alles mit Costa Rica Fahnen und Girlanden geschmückt. Auf dem Weg zum Park begegneten uns noch Fackelläufer (da ganz Mittelamerika in diesen Tagen die Unabhängigkeit feiert, laufen diese mit einer Fackel beginnend in Mexico durch mehrere Länder Zentralamerikas). Beim Park warteten schon viele Kinder und Jugendliche mit selbst gebastelten Laternen (diese sollen daran erinnern das es früher noch kein elektrisches Licht gegeben hat) auf den Beginn der Feier. Nach etlichen Hymnen (Nationalhymne, Hymne auf die Flagge und noch ein paar andere die wir nicht kannten) und ein paar Ansprachen führte eine Schultanzgruppe noch ein paar Folkloretänze auf. Die Burschen und Mädls waren dabei in typischer Tracht (weißes weites Gewand und blaue/rote Tücher - die Farben Costa Ricas) gekleidet.
Um viertel Zehn trafen wir uns dann wieder beim Parque de Tibas um noch den Abend gemütlich ausklingen zu lassen. Christopf hatte dafür einen Tipp von seinem Gastbruder bekommen. Also machten wir uns auf den Weg zur empfohlenen Bar. Diese war jedoch nicht wie zuerst angenommen ganz in der Nähe. Aber eine nette kleine Wanderung durch Tibas hat ja bekanntlich noch niemanden geschadet ;o). Als wir beim "Hobbies" angekommen waren, erwartete uns ein doch ziemlich volles Lokal und leider keine Sitzplätze, trotzdem blieben wir dann doch noch länger dort. Ein paar machten sich dann aber noch auf nach San Pedro und besuchten dort die Disco "Terraou". Ein Ratschlag noch zum Ende. Es ist vielleicht nicht immer unpraktisch eine ID mitzunehmen, dies erleichtert das hineinkommen in die Disco beträchtlich.
by Ricarda Terscniar

BILDERGALERIE TAG 14

TAG 15 - INDEPENDENCE DAY - Donnerstag, 15.September 2005

BILDERGALERIE TAG 15

TAG 16 - TOUCH BAR - Freitag, 16.September 2005

Die zweite Woche geht nun mittlerweile schon dem Ende zu und wir haben uns alle schon an das Leben hier gewoehnt. Bis auf das tropische Klima und die Klimaanlagen - die machen unserem Immunsystem doch ganz schoen zu schaffen, was sich an rinnenden Nasen und kratzenden Haelsern bemerkbar macht. Kaum einer ist davon jetzt noch verschont geblieben. Allerdings kuemmern sich die Mamas und Papas Tica(o)s, mit selbstgemixten Vitaminspritzen oder anderen Vitamindrinks, ruehrend um ihre kranken Gastkinder - schließlich geht es ja am Wochenende nach Manuel Antonio und da waere es schade wenn irgendjemand das Wochenende im Bett verbringen muesste. Obwohl unsere Hoersaelle im Laufe des Tages immer leerer wurden, da sich einige entschieden ihre Grippe zuhause im Bett auzukurieren, war fuer einige von uns der Unitag nach weiteren interessanten Einheiten in Organisational Behavior, Spanisch und Marketing noch nicht zu Ende, sondern ging noch im Computerraum weiter, wo die Vorbereitungen fuer unsere Produkteinfuehrungen fuer Marketing, die wir naechste Woche im Unterricht vorstellen sollen, bereits auf Hochtouren liefen. Waehrend einige schon ganz genaue Vorstellungen von ihrem Produkt haben, rauchen bei anderen noch die Koepfe darueber was in ihrem ausgewaehlten Land gebraucht werden koennte.
Das Abendprogramm gestaltete sich fuer unsere Gruppe an diesem Tag sehr unterschiedlich. Einige von uns fuhren in die Mall San Pedro, darunter auch Christoph L., der hier auf der Buehne seine Tanzkuenste zum Besten gab, die er sich in unseren beiden Tanzstunden muehsamst angeeignet hatte. Ein anderer Teil lies den Abend gemuetlich bei einer Runde Billard in Tibas ausklingen und der Rest kurierte sich zu Haus im Bett aus und traumte schon von den herrlichen weißen Sandstraenden, die wir am Wochenende endlich zu sehen bekommen sollten. Andere wiederrum entschieden sich diese Nacht gar nicht ins Bett zu gehen!
by Verena Bock

BILDERGALERIE TAG 16

TAG 17 - MANUEL ANTONIO - Samstag, 17.September 2005

Diesmal haben es fast alle puenktlich zur Abfahrt um 8:00 geschafft. Kurz nach Mittag trafen wir im Hotel Coco Beach ein und waren vom Ausblick und vom hoteleigenen Pool mehr als begeistert. Trotz allem machten wir uns gleich auf den Weg zum Strand . Den freien Nachmittag nutzten die meisten von uns zum Relaxen, Erholen und schlichtweg "Nixtun" in der Sonne. Der tropische Regen hat uns dann kurz vorm Dunkelwerden (ca. 18:00) ueberrascht, sodass einige von uns gleich auf einen Cocktail einkehren mussten. Beim Bezahlen haben wir (unserer Meinung nach) eine wahre Meisterleistung vollbracht. Dazu muss man wissen, dass in Costa Rica die Preise in der Speise- bzw. Getraenkekarte immer ohne UST 13 % und Service 10 % ausgewiesen sind und man nicht getrennt bezahlen kann. Das heisst, dass entweder einer fuer alle bezahlt oder dass sich jeder selbst ausrechnen muss/sollte wie viel zu bezahlen ist (ist manchmal gar nicht so einfach ;-)) Trotz allem haben wir es geschafft, dass fuer eine Rechnung von Colones 39.996 blieben (ohne streiten) Colones 40.000 am Tisch liegen!
Beim Abendessen machten wir dann die Erfahrung, dass es in Costa Rica nicht ueblich ist eine Mahlzeit ohne Fleisch zu bestellen, man bekommt dann halt statt Schinken Speck! Anstatt eines Schnapses (zur Neutralisation eines Krebses im Essen ) wurde dann schlussendlich auch noch "¡Una disculpa, por favor!" (eine Entschuldigung, bitte) bestellt.
Die Strandparty in der Strandbar "Luz y Sombra" war einsame Spitze, obwohl unsere "Schlussdienst" -Truppe nur sehr spaerlich vertreten war und so mancher auch eine unbeabsichtigte Begegnung mit dem Meer hatte! Den Abschluss einens wunderschoenen erholsamen aber dennoch ereignisreichen Tages bildete eine naechtliche Pool-Party!
by Sandra Grammelhofer

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TAG 18 - ¡Vamos a la playa! - Sonntag, 18.September 2005

Nach einem genialen Abend in einer Bar unter Palmen direkt am Strand von Quepos (an der Pazifikkueste) - wo wir mit Ticas und Ticos die Nacht durchfeierten und unsere Tanzkuenste bewiesen, genossen wir ein paar Stunden Schlaf im Hotel Coco Beach.
In der Frueh saszen wir dann bei einem Fruehstueck mit Blick aufs Meer.
Wir schlemmten tropische Fruechte sowie Saefte und Omlets mit Schinken und Kaese. Nachdem wir alle gesaettigt waren, gings um Punkt 9 Uhr 30 ab zum Nationalpark Manuel Antonio, auf den wir schon alle sehr gespannt waren - denn wir haben ja schon jede Menge darueber gehoert, gelesen und vorgeschwaermt bekommen. All dies machte die Freude auf einen weiteren Tag am Meer natuerlich noch groesser....
Doch unsere Erwartungen wurden mehr als erfuellt! Denn dieser Nationalpark ist wirklich unbeschreiblich schoen. Es gibt 3 wunderbare Buchten, wobei eine schoener als die andere ist. Das Wasser ist angenehm warm und die Straende aehneln jenen Traumstraenden, die wir bis jetzt nur aus Filmen kannten. Zudem hatten wir unglaublich viel Glueck mit dem Wetter - es hatte bestimmt um die 30 Grad. Deshalb nutzten wir diese Moeglichkeit und raekelten uns in der Sonne, plantschten im Meer und machten jede Menge Photosessions auf traumhaften Felsen mitten im Wasser und unter Palmen (natuerlich nur um unseren lieben Daheimgebliebenen Beweisphotos zu hinterlassen J ).
Auf diesen Traumstraenden, waren wir jedoch nicht alleine - unzaehlige tropische Tierarten teilten dort ihre Heimat mit uns, wie zum Beispiel: Leguane, Faultiere, Nasenbaeren, Affen, Einsiedlerkrebse und vieles mehr.
Zu Mittag aszen wir dann in den diversen Strandlokalen von Quepos und um 15 Uhr gings leider wieder ab ins Hotel um uns fertig zu machen fuer die Abreise, zurueck in die Hauptstadt San Jose, wo der Alltag wieder auf uns wartete.
Waehrend der ca. 3-stuendigen Fahrt nach San Jose traeumte jeder nur von den unvergesslichen Momenten am Strand, denn dieser Tag wird uns sicher fuer immer in Erinnerung bleiben!
by Christina Kemmetinger

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TAG 19 - COOKING LESSONS - Montag, 19.September 2005

Tag 19 und kein bisschen muede! Nach einem erholsamen Wochenende in Manuel Antonio hat fuer uns alle am Montag der Uni-Alltag wieder begonnen. Da es ein paar von uns es gar nicht erwarten konnten endlich ein bissl braun zu werden und sich deshalb stundenlang in der Sonne brutzeln liessen, war das Sonnenbrandgejammer am Montag fast ueberall zu hoeren.
Organizational Behavior und die Spanischkurse verliefen eigentlich wie immer. In International Marketing konnten wir unser WU-Wissen endlich unter Beweis stellen, da heute die ersten Projekte praesentiert wurden. Prof. Matamoras war natuerlich von allen begeistert: "I give you a hundred!", "Perfect" or "I give you a kiss!" war nach den Praesentationen fast immer zu hoeren.
Nach einem anstrengenden Unitag ging es fuer fast alle von uns (einige Burschen glaenzten leider mit Abwesenheit) zu unserem Kochkurs ins Logosgebaeude wo wir von Karla und ihren HelferInnen schon erwartet wurden.
In 4 Gruppen aufgeteilt kochten wir unser erstes Tico-Essen. Zum Glueck gab es kein "Gallo Pinto", da viele von uns dieses superleckere, traditionelle Gericht nicht mehr sehen konnten.
Unser Tico-Menü bestand aus: Tortillas con queso, Picadillo de chayote, Ensalada rusa, Plátanos maduros con queso und fresco caribeño.
Spaeter besuchten wir unsere Montag-Stammkneipe: das "el Cuartel" wo diesen Montag unsere Lieblingsband wieder spielte..
So endete wieder ein Tag in San Jose (für manche früher - für manche ein bisschen später).
by Julia Kneifl

BILDERGALERIE TAG 19

TAG 20 -Dienstag, 20.September 2005

BILDERGALERIE TAG 20

TAG 21 - Führung bei Jacks & vamos los Austriacos! - Mittwoch, 21.September 2005

Tag 21 in Costa Rica brachte - so wie jeder Tag - einige Überraschungen mit sich. Leset und staunet! Treffpunkt 9:30 bei der ULACIT und Abfahrt zu DEM Lebensmittelhersteller Costa Ricas JACKS im Rahmen von Organizational Behavior. Direkt vor der ULACIT wartete ein kleiner Bus - Trasporte de estudiantes - auf uns, der kleiner nicht hätte sein können. Mühsam quetschte sich die ganze Gruppe in den Bus, der ganz offensichtlich eher für Volksschulkinder gebaut war, als für Studenten. Prof. Blackberry entschied sich, nicht mit uns zu fahren, sondern selbst mit dem PKW zu kommen (hätte uns es da nicht schon dämmern müssen?) Bei Jacks angekommen wurden wir vom Produktionsleiter begrüßt und begannen danach mit der Führung durch die zwei Produktionshallen. Um den Hygienestandards zu entsprechen mussten wir Haarnetze tragen und ich erinnere mich noch an ein Kommentar : "jetzt schauma aus wie alte Waschweiber" - das traf es wohl genau. Jacks stellt Chips, Tortilla Chips, Waffeln, etc. her, von denen wir Kostproben bekamen. Warme Tortilla Chips sind wirklich muy rico!. Wir sahen die Herstellung von Chips vom Rohstoff zum Endprodukt.
Szenewechsel: Zurück an der ULACIT ging es gleich weiter mit Spanisch. Meine WIKO Spanisch Gruppe kam gleich in den Genuss 1h länger Kurs zu haben, da ja die Endprüfungen vor der Tür standen. Somit wiederholten wir den ganzen Stoff in 3h - natürlich muy rapido!
Despues como siempre Marketing, einige präsentierten ihre Projektarbeiten, andere versuchten sich mit aller Kraft munter zu halten und wieder andere waren mit ihren Gedanken schon beim Fußballmatch gegen die Ticos. Danach gabs noch eine kleine Vorbesprechung für den Austrian Evening und rapidamente fuhren wir zu unseren familias. Abendessen - muy rapido versteht sich, denn bereits um 19:30 war Treffpunkt beim Parque de Tibas. Es war soweit: Costa Rica gegen Österreich. Unseren Burschen stand der Ehrgeiz ins Gesicht geschrieben (wollten sie vielleicht uns Mädls beeindrucken oder war es doch nur die Gier nach dem Sieg?) und die Schlacht ums runde Leder begann. Die Stimmung war zum Kochen heiß und eines war klar, wir wollten gewinnen: Vamos, vamos los austriacos, està noche queremos de ganar! Doch es kam alles ganz anders. Das Match war natürlich muy rapido und genauso rapido bekamen wir auch die Tore der Ticos. Verständlich, dass bei so manchem austriaco die Emotionen hoch gingen und somit das Tier im Mann zum Vorschein kam (C.L.). Da half auch die Einwechslung von Simone und Livi (in sexy Outfits) nichts. Aber, dann kam C.S. und schoss 3 Tore für uns (man merkte sofort, der Mann spielt in der KAMA) und auch R. traf 2x ins Tor. Trotz des Endstandes von 14:5 trennten wir uns friedlich und trafen uns dann - wie kann es anders sein - zu einem "Stelldichein" in der Karaokebar. Imperial und Guaro (man muss ja nach so einem Spiel seinen Flüssigkeitshaushalt wieder ausgleichen!!) flossen in Strömen.
by Karina Breuer

BILDERGALERIE TAG 21

TAG 22 - AUSTRIAN EVENING - Donnerstag, 22.September 2005

Prof. Matamoros war zum Glück sehr verständnisvoll und hat ein paar von uns erlaubt dem Unterricht von 16.00-17.40 fernzubleiben. Denn es gab noch sehr viel für den Österreichabend vorzubereiten. Vor allem die Kochgruppe um Küchenchefin Julia Kneifel, erledigte schnell ein paar Einkäufe und begann traditionell Österreichische Gerichte zu zubereiten. Immerhin mussten fast 25 Tico-Familien sowie einige Lehrer versorgt werden. Es gab zum Beispiel Schnitzel mit Erdäpfelsalat, Kaiserschmarrn und jede Menge mitgebrachte Schokolade. Besonders der Erdäpfelsalat wurde außerordentlich gelobt.
Gerade als alles Vorbereitet war trafen die Familien ein und der Abend konnte beginnen.
Unser Zeremonien Meister Don Cristobal begrüßte die Gäste und begann mit der Präsentation. Manche Bundesländer wurden noch im Detail präsentiert. Aufgelockert wurde das ganze durch eine Essenspause, sowie durch Tanz und Gesangseinlagen. Karina und Martin haben uns mit einem Duett beglückt, und wir alle gemeinsam haben die Bundeshymne gesungen. Getanzt wurde Polka und Walzer. Ein weiteres kleines Highlight des Abends war "Burning Mozart". Beschreibung: Man tauche eine Mozartkugel in 80%igen Stroh-Rum und zündet sie an. Dann ißt man die brennende Kugel. Nachdem ich es vorgezeigt hatte, und wir Mozartkugeln verteilt hatten, strömten fast alle Ticos zur Bühne und wollten es selbst ausprobieren. Ich hoffe es haben sich nicht zu viele die Zunge verbrannt. Zum Abschluss haben wir dann noch I am from Austria gesungen und die Ticos waren sichtlich gerührt.
Am nächsten Tag haben wir dann noch einige positive Rückmeldungen bekommen. Auch wenn alles sehr improvisiert war, war der Abend doch ein voller Erfolg und wir haben den Ticos eine gute Erinnerung zurückgelassen.
by Stefan Kastler

BILDERGALERIE TAG 22

TAG 23 - Der letzte Uni-Tag- Freitag, 23.September 2005

Endlich ist der da - der letzte Uni-Tag! Verkatert und uebermuedet sitzen wir in unserer letzten OB Stunde und versuchen zumindest halbwegs dem zu folgen, von dem er spricht. Anschliessend in der Mittagspause stroemt der Grossteil von uns nach San Jose um noch letzte Souvenirs zu besorgen. Der Souvenirshop war belagert mit verrueckten und kaufsuechtigen Studenten aus Oesterreich. Und das neue Gruppenoutfit ist eine T-Shirt mit der Aufschrift: Universidad de Costa Rica. Voll bepackt marschieren wir dann zu unserem Culture Kurs. Diesmal besuchten wir das Museo National de Costa Rica. Unsere Spanischlehrer fuehrten uns durchs Museum und erklaerten uns alles. Was uns jedoch viel mehr interessierte was das Zeugnis, das wie anschliessend fuer unsere Spanisch Stunden erhielten. Zurueck auf der Uni, begann unsere letzte Stunde: Abschlusstest-Global Marketing! Aber alle unserer geistigen Energien haben geholfen (zumindest dachten wir das am Anfang). Das Auto unseres Professors war kapputt. Doch er kam - und mit nur 10 Minuten Verspaetung. Dann ging es los. Der Test was mehr oder weniger eine Gruppenarbeit und schon nach einer Stunde vorbei. Uni- Adios! Doch jetzt kam erst der richitge Stress: Koffer packen - Abschiedsessen mit der Familie - Abschlussparty! Am Abend blieb dann ein Teil zu Hause um noch Ziet mit den Gasteltern zu verbringen. Die anderen trafen sich in San Jose um nochmal richtig abzufeiern. Wie immer verhielten wir uns ganz brav! Es wurde "fast" nichts getrunken und alle gingen ganz "frueh" nach Hause!
by Bettina Seiser

BILDERGALERIE TAG 23

TAG 24 - BUNGEE, ARENAL, TABACON - Samstag, 24.September 2005

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TAG 25 - MONTEVERDE, CANOPY - Sonntag, 25.September 2005

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TAG 26 - GOING TO TAMARINDO -Montag, 26.September 2005

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TAG 27 - Dienstag, 27.September 2005

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TAG 28 - Mittwoch, 28.September 2005

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TAG 29 - ADIOS COSTA RICA - Donnerstag, 29.September 2005

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TAG 30 - HEIMKEHR - Freitag, 30.September 2005

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